Beginn der Schwangerschaft: Turbulent und manchmal echt ätzend (Teil 1)

Mein Beruf bringt es mit sich, dass ich häufig ein süßes Geheimnis hüte und gleich nach dem Partner (oder der Mutter oder beiden) von der Schwangerschaft weiß. Gerade diese Woche wurden mir ganz überraschend zwei solcher Geheimnisse zugetragen, wie schön!
Grund genug, den Beginn der Schwangerschaft einmal ins Rampenlicht zu rücken – denn diese beiden Paare sind bestimmt nicht die einzigen, die gerade am Beginn der Schwangerschaft stehen.
Der Beginn der Schwangerschaft, selbst wenn es ein wohlüberlegtest und geplantes Wunschkind ist, kann sich allzuoft grauenhaft anfühlen.

Mit der Schwangerschaft kommt

  • bleierne Müdigkeit (schlimmer als alle Müdigkeit, die man sonst kennt) und Erschöpfung
  • häufig Übelkeit (mit oder ohne Erbrechen)
  • manchmal häufiges und starkes Ziehen im Unterleib
  • PMS-artige Gefühle und
  • auch sonst ganz ganz ganz viele Emotionen

Das ist  belastned – und vor allem, wenn man es ohne Vorwarnung zum ersten Mal erlebt –  sehr anstrengend. Aber auch, wenn frau es schon kennt, ist es kein Spaziergang. Es kann sich krank anfühlen, oder ferngesteuert und man kennt sich selbst nicht mehr. Und anders als bei Krankheiten kann man relativ wenig dagegen tun. Normalerweise würde man soetwas ja sofort behandeln –  nur eben bei der Schwangerschaft nicht. Wenn man es schon einmal erlebt hat, fällt es den meisten Frauen danach leichter (starke Übelkeit ausgenomment) – einfach, weil die innere Gewissheit vorhanden ist, dass dies ein  „gutes“ Zeichen ist und dass es vorbeigeht.
Aber mal ehrlich: Wenn Ihnen schlecht ist und Sie sich körperlich unwohl fühlen (bis hin zu Schmerzen) kann keiner auch noch gute Laune von Ihnen verlangen. Auch Sie selber nicht. Hinzu kommt, dass die Schwangerschaft jedgwege Emotion verstärkt – was wirklich turbulent sein kann. Versuchen Sie es anzunehmen, so gut Sie können (aber keiner verlangt von Ihnen dass Sie es toll finden).

Der Beginn der Schwangerschaft ist der wirklich anstrengendste Teil. Aber es geht vorbei und wird besser. Das zweite Trimester wird viel viel viel besser. Es wird Ihnen gefallen.
Aber bis es soweit ist:

  • suchen Sie sich eine Hebamme (ja, jetzt schon), denn die hat Zeit für Gesrpäche und tausend Fragen)
  • Lassen Sie sich von Ihrer Frauenärztin krank schreiben (wenn Sie sich krank fühlen)
  • Rufen Sie jemanden an oder treffen Sie jemanden, der Ihnen zuhören kann und von dem Sie denken, dass sie oder er Ihnen Verständnis entgegenbringt.
  • folgen Sie ruhig Ihren Gelüsten, wenn es geht

Wenn die Schwangerschaft derart anstrengend startet vergeht einem natürlich der Spaß daran. Aber es hilft Ihnen bestimmt, wenn Sie sich trotzdem gerade deshalb mit Ihrer Schwangerschaft beschäftigen. Ignorieren ist nämlich gerade die schwierigere Variante. Vielleicht finden Sie anregende Lektüre zum Thema Schwangerschaft, die Ihnen gefäll tund die sich gut anfühlt (nicht kalt und nicht beängstigend).

Und wie immer ganz wichtig: Seien Sie nett zu sich selbst. Erwarten Sie nichts Unmögliches von sich selbst. Sie können gerade nicht reagieren wie sonst – setzen Sie dies nicht als Maßstab.

Die Fortsetzung  dieses Artikels handelt von den Emotionen der Frühschwangerschaft und erscheint Anfang Januar. Abonnieren Sie das Blog (und am besten gleich noch den Newsletter *g), um sie nicht zu verpassen.

 

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2 Comments

  1. Lisa Reimann 17. Januar 2013 at 13:38 - Reply

    Hallo liebe Mitschwangere ;)
    Ich war die morgendliche Übelkeit soooo.. leid.. habe mich auf die Suche nach Abhilfe gemacht.
    Meine Hebamme hat mir so ätherisches Öl empfohlen, was es in der Apotheke zu kaufen gibt.
    Ich habe mir Sea Band Mama besorgt. „Roll-On mit ätherischen Ölen“ – ich muss sagen ich bin ja immer ein bisschen skeptisch bei so einem „Pflanzenkram“ – ABER ;) ich bin überzeugt.
    Die kleine Flasche ist super handlich und riecht gut – am Morgen auf Handgelenke und Schläfen geben und schon starte ich besser in den Tag.
    Grüße

  2. Nora Amala 17. Januar 2013 at 14:15 - Reply

    Hallo Lisa,
    danke für Deine Tipps. Die Akupressurarmbänder empfehle ich auch immer gerne. Die Variante mit den ätherischen Ölen kannte ich noch nicht. Ich wäre neugierig, welche Öle da drin sind. Pfefferminze?
    Auf jeden Fall herzlichen Dank für den Tipp und eine entspannte Schwangerschaft Dir!

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