Der NewYorker Filmemacher David Sotnik hat einen Minidokumentarfilm über die Macht des Gebärens gedreht. Es ist ein amerikanischer Film, der gegen die Mechanisierung der Geburt Stellung nimmt, wie sie in USA Gang und Gebe ist. Der Film wirbt für die erlebte und natürliche Geburt.
Der Titel “Fate Of Earth – Fate Of Birth” heißt so viel wie “Das Schicksal der Erde – das Schicksal der Geburt”. Und das entspricht in etwa der Stellungnahme von Candance Whitridge, einer in USA bekannten alternativen Hebamme: Sie sieht die ganze Menschheit in Gefahr, weil (amerikanische) Frauen keine Geburtskenntnisse mehr haben. Diese Logik fand ich in der Kürze etwas befremdlich, der Film an sich ist ein ansonsten ganz netter Film zur natürlichen Geburt. Ich empfehle es Schwangeren nicht unbedingt, ihn anzusehen, denn die Bilder erzeugen absichlich Emotionen – und gerade in der Schwangerschaft kann frau davon schon viel zu viel haben. Wer also eher ruhig bleiben möchte, die verpasst nichts, wenn sie den Film nicht sieht.
Zu Beginn werden Krankenhausbilder gezeigt (schreiende Babys, historische Aufnahmen, Frauen in Krankenhausbetten und mit medizinischen Geräten). Es ist keine Krankenhausgeburt oder Eingriff zu sehen. Die sichtbare Geburt ist eine einfache und natürliche Geburt. Der Film endet mit schönen Bildern von Geburt und Schwangerschaft.
Der Film ist emotional sehr ansprechend und kann starke Emotionen auslösen.







Diesen Tipp heb ich mir auf für später. Stillenderweise bin ich immernoch nicht unemotional genug, um mir so einen Film differenziert anzugucken.
Danke für den Tipp.