Der etwas andere Geburtsplan – kreative Geburtsvorbereitung

Während der Geburtsarbeit ist es hilfreich, einen mentalen Anker zu haben. Etwas, das Du ansehen oder anfassen kann, dass Dir Kraft gibt, dass Dich an die wichtigen Dinge erinnert. Etwas, das Dich an die Weisheit erinnert, die Du vor den Wehen als Geburtsvorbereitung angesammelt hast.

Das Geburtsposter oder die Geburtslandkarte ist eine Sammlung von kurzen ermutigenden und hilfreichen Weisheiten für Deine Geburt: angenehm anzusehen, bebildert und nach Möglichkeit in Deinem eigenen Stil.
Du kannst sie an dem Geburtsort deiner Wahl nutzen und so gegebenenfalls im Krankenhaus eine persönliche Note verleihen.

Es ist wichtig, dass sie dir gefällt, dir auf allen Ebenen zusagt, sonst brauchst du sie nicht. Und: Es ist ein Gimmick, ein kleines hilfreiches Tool, aber längst kein Muss.
Es macht Spaß, ein solches Poster zu erstellen. Und hinterher ist es garantiert ein einmaliges Erinnerungsstück. Die Zeit, die du damit zubringst, die Karte zu erstellen, ist reine Geburtsvorbereitungszeit: Du bist entspannt und öffnest dich positiv dem Thema Geburt, arbeitest schöpferisch damit.

So gehts:
Du brauchst ein großes Blatt Papier – A3 funktioniert gut
Du brauchst Bastelmaterial Deiner Wahl (Scrapbookpapier oder Bastelpapier), Zierelemente wie Blümchen, Glitzer, etc.
Und natürlich Kleber und Schere und Stifte
Du stellst die wichtigsten Mitteilungen für Deine Geburtsarbeit zusammen (dazu gleich mehr)
Du kannst Blumenfotos oder andere Naturfotos verwenden und Illustrations-Vorlagen aus dem Internet

Der Geburtsplan ist eine Collage – außer, du möchtest ihn anders gestalten. Du illustrierst die wichtigen Aussagen, die Du dir für die Geburt mit auf den Weg geben willst. Hier sind einige Beispiele:
„Du schaffst das“
„Schalte den Verstand ab“ oder
„Öffne Dich wie eine Blume“
„bewege dich“
„Hingabe“
„Reite auf den Wellen“

Du kannst Deine Affirmation oder dein liebstes Zitat oder ein Gebet oder Mantra dort verewigen, um es dir im wahrsten Sinne des Wortes vor Augen zu halten. Alles, was dir Kraft gibt und was dir hilft, zentriert zu bleiben und an dich zu glauben.
Ich empfehle die einzelnen illustrierten Aussagen einzeln auf Papier vorzubereiten aufzukleben und dann auf dem großen Blatt anzuordnen und erst zum Schluß festzukleben. Dann kannst du immer noch die Anordnung verändern.

Und wenn du nicht so viel Zeit hast, oder die Kreativität nicht sprudelt: Das hier abgebildete Geburtsposter kannst du hier herunterladen und ausdrucken. Achtung, es hat eine Dateigröße 8 Mb und braucht also vielleicht etwas Zeit. In der Mitte hat es eine freie Stelle. Die ist für deine Individualisierung gedacht. Hier kommt Dein wichtigster Satz hin, das, was Dir am meisten Kraft gibt, oder sich am wichtigsten anfühlt. Pass auf, dass es eine rein positive Formulierung ist. Also nicht „ich hab keine Angst“ sondern: „Ich bin mutig“ (wobei ich eher „Ich habe Vertrauen“ empfehlen würde).

Bitte sende mir doch ein Bild deines Geburtsposters, ich würde mich sehr freuen!

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5 Comments

  1. sumpffuss 29. September 2010 at 16:03 - Reply

    Finde ich eine schöne Idee, die mich darauf bringt, gleich ein Bilderbuch zu gestalten. Das würde man dann nicht unbedingt bei der Geburt vor Augen haben. Man könnte aber jeden Tag oder so eine Seite gestalten (Grundlage könnte ein Skizzenbuch mit dickem Papier sein). Das wäre dann auch eine tägliche (je nachdem) Beschäftigung mit den positiven Gedanken zur Niederkunft.

  2. Nora Amala 29. September 2010 at 17:19 - Reply

    Hi sumpffuss,

    Ja – so ein Buch zu gestalten ist eine grandiose Idee. Ich mache das für mich auch schon so. Ich habe neben dem Tagebuch ein Buch, das ich „Kraft Buch“ nenne. Dorthinein kommt alles, was mich stärkt. Ich bin auch eine große Befürworterin von Tagebuchschreiben und ein Schwangerschaftstagebuch kann ich nur empfehlen. Und die Arbeit mit dem Kraft Buch finde ich auch sehr bereichernd, dies für mich so zu sammeln und zu gestalten. Den Zusammenhang zu dem „Geburtsposter“ hatte ich jetzt so noch gar nicht bemerkt.

  3. sumpffuss 29. September 2010 at 18:59 - Reply

    Ist ja lustig – ich komme erst durch dich drauf, dass ich auch ohne Schwangerschaft ein Bilderbuch jener Art machen kann. „Kraftbuch“ – mach ich dann mal. Danke für die Inspiration!

  4. Laurence 19. April 2012 at 09:42 - Reply

    Das ist eine klasse-Idee, vielen Dank!! Mit meiner Beleghebamme haben wir eben über positives Denken und Visualisierung gesprochen, und so ein Poster zu gestalten ist eine wunderbare Idee!! Meinen Sohn hatte ich vor drei Jahren (leider) per Kaiserschnitt bekommen und nun arbeite ich dran, eine Spontangeburt zu haben. Möglichst natürlich und physiologisch, wie ich es mir damals gewünscht hatte. Es erfordert in der Tat viel Kraft und Vertrauen.
    Ich hoffe, dass dieses Poster mir helfen wird!!! merci merci merci!!!
    ET ist in drei Wochen!!!

    LG,
    Laurence

    • Nora Amala 23. April 2012 at 11:47 - Reply

      Ja, die eigenen Ängste und Blockaden zu überwinden ist mitunter fast schwieriger als letzlich das Kind zur Welt zu bringen. Zumindest kann es sich so anfühlen, denn wir können uns selbst sehr leicht entmutigen. Das machte diesen Schritt so schwierig.
      Ich wünsche Euch alles alles Gute,

      Nora Amala

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