Die Sache mit dem Schlaf (bei Mamas und Babys)

Schlaf ist immer ein Thema. In der Schwangerschaft fängt es meist an, dass Schlafen zu einem Thema wird, denn es wird schwieriger. Manch eine Hebamme sagt da der Schwangeren: „Das ist die Übung für Später“.

Und wenn das Baby erstmal da ist, ist Schlafen sowieso ein Dauerbrenner. Der eigene Schlaf und der des Babys. Das Internet hat sogar einen Namen, für vom Schlafentzug gequälten Mütter junger Kinder: Mombies – also Mama Zombies. Denn das Schlafmangel anstrengend ist, ist klar. Leider geht es so lange das Baby klein ist meistens nicht ohne.

Durch das Leben im Bauch hat das Neugeborene noch keinerlei Tag- und Nacht-Rhythmus. Und auch wenn der dann so langsam kommt, ist ein nächtliches Aufwachen wegen Hunger normal. Aber damit nicht genug, gibt es auch noch jede Menge begleitende Themen, die man in jeder Mütterrunde hört: Schläft das Baby im eigenen Bett oder im Familienbett. Bekommt man mehr oder weniger Schlaf, wenn das Baby bei den Erwachsenen schläft?

Online Lesestoff zum Schlaf

Meine Tipps für Mamas Schlaf:

  • Im Wochenbett und mit kleinem Säugling gilt: Schlaf ist wichtiger als Haushalt. Denn die Mutter muss sich auch körperlich von der Geburt erholen.
  • Mittagsschlaf ist eine tolle Sache: Ein Nickerchen beim Babymittagsschlaf wirkt manchmal Wunder und diese Zeit zu opfern, lohnt sich fast immer (einfach mal ausprobieren oder sich vielleicht 1-2 mal pro Woche gönnen…)
  • Wenn die Kinder dann aktiver werden und durch die Gegend laufen hat Mama meist immer noch Schlafmangel, weil es einfach anstrengende volle Tage sind. Wie wärs damit, 1mal die Woche mit dem Kind ins Bett zu gehen?
  • Natürlich braucht jeder Mensch unterschiedlich viel Schlaf. Also finde am besten heraus, mit wieviel Schlaf es Dir gut geht.
  • Wenn der Schlaf schon wenig ist, sollte er wenigstens gut und erholsam sein. Mit Entspannungsübungen, und richtigem zu Bett gehen (vorher ruhiger werden) kannst du das unterstützen.

Bei Sorgen oder Übeforderung leidet immer auch auch der Schlaf – quasi gleich als erstes. Und das verschlimmert dann die gefühlte Situation noch, weil man ja ohne genügend Schlaf nicht so gut mit Herausforderungen umgehen kann und müde sich sowieso schneller Sorgen macht. Nicht Schlafen zu können aufgrund von Sorgen oder Unruhe ist IMMER ein Warnzeichen. Es ist immer der Hinweis, gesund und angebracht ist, etwas zu verändern. Solltest Du vor allem im Wochenbett vor Sorgen nicht schlafen können, ist dies ein sehr großer Warnhinweis, den Du mit Deiner Hebamme besprechen solltest, weil dies nämlich bei Wochenbettdepressionen auch meist der Fall ist, dass man nicht schlafen kann.

Egal in welcher Lebensphase Du bist oder wie groß Dein Kind ist: Wenn du regelmäßig wegen Unruhe und Sorgen nicht schlafen kannst, ist es sinnvoll mit jemandem zu sprechen. Wie du weißt, gehört es mit zu meinem Gebiet, zu zeigen, wie Du Ängste und Sorgen auflösen kannst. Vereinbare in diesem Fall doch einfach ein kostenloses Gespräch mit mir.

 

Meine Tipps für Babys Schlaf:

Das Buch „Schlaf gut, Baby! Der sanfte Weg zu ruhigen Nächten“ kann ich rundum empfehlen, weil es von Kinderarzt Herbert Renz-Polster und Nora Imlau geschrieben ist, also einfühlsam mit Eltern und Kindern umgeht und alle Bedürfnisse berücksichtigt. Es räumt mit Mythen und Fehlinformationen auf und bietet viele Tipps und Ansatzpunkte und ermutigt die Familie, einen eigenen passenden Weg zu finden (jenseits von Trainings und Methoden).

Sollte das Schlafverhalten Deines Kindes (typischerweise zwischen 1- und 3 Jahren), Dir und Deinem Partner Probleme bereiten und Euch stressen bzw die Situation unbefriedigend und schwierig sein (und auch lesen einfach nicht weiter helfen), dann kann ich ein Schlafcoaching bei meiner Kollegin Julia Beroleit sehr empfehlen, um herauszufinden, wie die verschiedenen Bedürfnisse sind und wie eine Lösung aussehen könnte.

Denn es ist klar, dass wenn eine Schlafsituation die ganze Familie belastet, muss eine Lösung her. Wer hier schon ein bisschen gelesen hat, kann sich denken, dass ich nicht der Meinung bin, die Lösung bestände darin, das Kind schreien zu lassen (wie es in ein oder zwei populären Büchern empfohlen wird). Eine Lösung zu finden, die allen Bedürfnissen gerecht wird, ist absolut möglich und meist mit der Hilfe von außen nicht mal kompliziert.

Schwangerschafts- und Geburtsbegleiterin in Berlin. Ich helfe Ihnen, eine positive, grandiose Schwangerschaft und Geburt zu erlebenUnd das nicht nur in Berlin sondern Deutschlandweit mit Hilfe von Kursen und Coachings. Telefon: 030 / 53 67 38 26

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