Kontakt zum Baby im Bauch

(c) Daniel Faßbender

Kommunikation mit dem Ungeborenen

Schwangere können schon in der Schwangerschaft eine intensive Beziehung zu ihrem Baby aufbauen. Meist geschieht das von ganz allein: das Herz strömt über vor Liebe bei dem Gedanken an das Baby. Eine solche Verbindung ist für das Wohlbefinden des Babys enorm wichtig.
Die Verbindung zwischen Mutter und Embryo ist so eng, wie sonst nichts auf der Welt. Das Baby hört die Körperfunktionen von innen, es erspürt die Stimmungen anhand der Stimme und der Körpergeräusche zusammen mit den hormonalen Botschaften. Vielleicht hat es auch eine Verbindung zu unserem Unbewussten – einige PsychologInnen halten das für möglich, viele Mütter auch.

Ganz einfache Übungen, wie bewusst in den Babybauch zu atmen, Liebe zu senden oder den Bauch zu massieren passen in den Alltag. Beliebt ist heute auch, dem Baby klassische Musik vorzuspielen. Empfohlen wird ebenfalls das Vorsingen, da die Mutterstimme eine der wichtigsten Wahrnehmungen ist. Wenn Du immer das gleiche Lied singst, wirkt dies auch nach der Geburt voraussichtlich beruhigend (Singen allgemein hat auf Neugeborene meist eine beruhigende Wirkung). All dies tuen die meisten Schwangeren heute sowieso schon und geben dem Embryo damit Liebe und Aufmerksamkeit, den es zum Wachsen benötigt.

Tatsächlich ist aber sogar eine noch tiefere Beziehung möglich. Wenn eine Mutter mit etwas Übung regelmäßig im Entspannungszustand sich auf das Baby einlässt, kann sie direkt mit ihm kommunizieren. Dafür gibt es verschiedene Methoden. Bei den meisten Methoden wird die Schwangere in einem tiefen Entspannungszustand geführt und nimmt dann Kontakt mit dem Baby auf. Wenn Mutter und Kind dies eine Weile geübt haben, sind manche Babys sogar bereit Fragen durch Bewegungen zu beantworten („Strample, wenn du mich hörst“). Manche Babys nutzen den Kontakt zur Mutter und fordern sie zum Spielen auf. Mögliche Spiele sind zum Beispiel das Drücken auf den Bauch, das hin und her Wandern in der
Plazenta (sofern noch genügend Platz vorhanden ist) oder Lichtimpulse durch eine Taschenlampe auf dem Bauch.
In der Erfahrung der Geburtshelfer und Psychotherapeuten, die mit diesem Kontakt arbeiten, initiieren auch die Babys Themen der Kommunikation. So bearbeiten dann Mutter und Baby gemeinsam eventuell vorhandene Ängste vor der Geburt – denn auch Babys können Angst vor der Geburt haben. Die Mütter berichten von einem unvergleichlichem Gefühl, dem Baby noch näher zu sein und davon, dass das Baby nach der Geburt leichter ankommt.

Auch bei nicht so intensivem mentalem Kontakt mit dem Ungeborenen ist es empfehlenswert dem Baby Maßnahmen, die es betreffen, zu erklären. Besonders wichtig ist dies bei großen Eingriffen, wie zum Beispiel einem Kaiserschnitt. Dann bricht das Geschehene nicht völlig unerwartet über das Baby hinein und die Mutter vermittelt auch schon im Erklären Liebe und Sicherheit.

Die Psychoanalytiker Hidas und Raffai z.B. haben zusammen mit den schwangeren Frauen auch körperliche Symptome und leichtere Anomalien im Schwangerschaftsverlauf erfolgreich bearbeitet und geheilt, so dass medizinische Eingriffe abgewendet werden konnten. Sie haben Embryos gefragt, was sie benötigen. Auch manche Hebammen und Doulas wenden diese Techniken an, wenn es zum Beispiel bei der Geburt stockt.

Viele Frauen haben eine Art Scheu, dem Ungeborenen so nah zu kommen. Sie haben das Gefühl, dass dieses besser ungestört bleiben soll, es diese Ungestörtheit benötigt.
Laut Hidas und Raffai ist diese Einstellung der Mutter aber nicht das Beste für das Baby, das die intensive Verbindung benötigt.
Klarheit gibt es in dieser Frage wohl nur, wenn wir Kontakt aufnehmen und fragen: das Baby.

Foto: Daniel Faßbender, CC-Lizenz, some rights reserved, Quelle: www.piqs.de

Der Kontakt zum Ungeborenen ist für die meisten Menschen einfacher in angeleiteter und begleiteter Meditation herzustellen als alleine – und sei es nur, weil die Unsicherheit kleiner wird. Ich unterstütze Sie im Einzelcoaching (und Kursen), die Verbindung mit Ihrem Baby zu vertiefen (inklusive geführten Meditationen) – auch via Internet. Kontakt: http://www.rund-und-gluecklich.de/kontakt/

 

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1 Comment

  1. Ursula Mellert 29. Oktober 2011 at 19:51

    Liebe Nora.
    ich bin selbst Geburtsvorbereiterin und immer wieder und momentan sehr intensiv am daran arbeiten, was ich in meiner Arbeit verbessern kann.
    Besonders wichtig sind mir daran die Themen „Kontakt zum Baby“, das “ den eigenen Körper kennen und lieben lernen“, „Lösen von negativen Prägungen“ und “ Beziehung zum Partner“.
    Ich hab heute deine Webseite gefunden und kann mir vorstellen von dir einiges lernen zu können.
    Ich würde mich über eine Kontaktaufnahme von dir und einen Austausch freuen.

    Herzlichen Gruß, Ursula