Schöne Geburt? Ist das ein Scherz?

2 wichtige Schritte hin zu einer schöneren Geburt

Nein, es ist kein Scherz. In diesem Artikel geht es darum, dass eine Geburt etwas Schönes, Besonderes ist – nicht nur etwas, was man durchleidet und dann vergisst. Und zwar gerade wegen all der Horrorgeschichten.

Der Hauptgrund, warum Schwangere befürchten, die Geburt könnte schrecklich sein, ist wegen dem, was sie darüber gehört haben und der Angst, die sie deshalb empfinden. Es ist eigentlich ziemlich simpel. Wenn du nur HorrorGeschichten von Bekannten hörst, vielleicht Horrorgeschichten im Fernsehen siehst und überall Geburt schrecklich ist – schmerzhafter als je etwas zu vor und beängstigend – nun dann wird dir die Geburt höchst wahrscheinlich Angst machen. Manchmal macht sie auch nicht ganz konkret Angst, da ist uns eher so unwohl und wir möchten uns erst im letzten Moment damit beschäftigen, bloß nicht zu früh, um nicht die Pferde scheu zu machen. Dahinter liegt aber auch das Gefühl, dass da was Beängstigendes auf mich zukommt, gegen das ich nichts tun kann und deswegen lieber es möglichst lange ignoriere.

Das eigentliche Problem ist aber: ANGST ist die Zutat für eine schreckliche Geburt – für eine, die man lieber sofort vergessen möchte. Eine Geburt wird in dem Moment schrecklich, wenn ich das Gefühl habe, gegen meinen Willen die Kontrolle zu verlieren. Viele Frauen erleben sogar Todesangst während der Geburt. Das ist ohne Zweifel absolut schrecklich. So ein Erleben wird wahrscheinlicher, wenn ich im Vorfeld Angst vor der Geburt habe und damit auch während der Geburt Angst habe.

Der Punkt ist aber: das muss nicht sein, auch und vor allem für dich nicht. Denn jede Frau, die VOR der Geburt realisiert, dass eine Geburt nicht schrecklich sein MUSS und man keine Angst haben muss und dass das heißt, dass man sich mental vorbereiten kann– diese Frau hat eine unglaublich viel höhere Wahrscheinlichkeit eine Geburt zu erleben, die sie selbst als gut empfindet. Einfach, weil sie nicht mit Angst hinein geht.

Schritt 1

ersetze angstmachend Informationen durch ermächtigende

Es geht darum, im Vorfeld, die Angst los zu werden. Das klingt nach einer Riesenaufgabe, aber es ist manchmal sogar ganz einfach. Der erste Schritt ist, alles Angstmachende durch ermächtigende sinnvolle Informationen zu ersetzen: Keine Geburtsfernsehserien, keine normalen Geburtsberichte sondern alternative Lektüre.

Wozu ist das gut? Diese Artikel, Bücher und Videos vermitteln die Informationen zur Geburt, die dir höchstwahrscheinlich fehlen, wenn du bisher einen Krankenhausgeburtsvorbereitungskurs gemacht hast. Es geht darum, dass unser Körper zum Gebären gemacht ist. Dass es wissenschaftlich belegt ist, wie der Körper dabei hilft, indem er schmerzmindernde Glücks- und Liebeshormone ausscheidet und zwar in Riesenmengen – wenn wir ihm die Gelegenheit dazu geben. Es geht darum, warum Geburtsschmerz ganz anders ist als Schmerz den du bisher kennst und ich meine nicht schlimmer. Warum du keine Angst vor den Wehen haben musst. Es geht darum, wie ergreifend so eine Geburt ist. Diese Artikel und Bücher zeichnen andere – ebenso wahre – Bilder der Geburt. Lauter wichtige Informationen. Oft genug hilft schon das Lesen solcher anderer Informationen, um die Änderung in der kompletten Einstellung zu spüren und Vertrauen zu fühlen.

Das ist eine absolut gute Grundlage, um so in die Geburt zu gehen.

Oben habe ich über die Angst vor der Geburt geredet. Die kann in vielen Fällen mit dem ersten Schritt schon aufgelöst werden – wenn nicht, habe ich hier noch etwas: Tschüß Angst.

Aber um eine schöne Geburt zu erleben ist der wichtigste Schlüssel, während der Geburt keine Angst zu empfinden. Prinzipiell steigen damit die Chancen, wenn man die neuen Informationen verinnerlicht hat sofort stark an. Aber eine Geburt ist nie ein Spaziergang, es ist eine Grenzerfahrung. Und für manche Frauen ist es ein berauschendes, grandioses ganz großes Erlebnis. Manchmal mit spirituellem Charakter. Es verleiht Bärenkräfte. Es kann die Sicht auf dich selbst und die Welt verändern im positiven Sinne. Und frau kann ein solches Erlebnis erleben, egal ob beim ersten oder beim vierten Kind. Aber es geschieht nicht durch Zufall oder Fügung, sondern durch die Aktion und Reaktion der Frau.

Wenn Du also sicher bist, eine tolle Geburt haben zu wollen, gilt es die Verhaltensweisen zu erlernen und zu üben, die Dir während der Geburt helfen. Denn wir müssen uns anders verhalten als wir es gewohnt sind. Wir müssen die Kontrolle aufgeben, ohne Angst, uns einlassen, uns nicht-rational verhalten – denn die biologischen Programme zur Geburt sind so alt wie die Menschheit. Und der Hormoncocktail kann nur dann gut und vollständig ausgeschüttet werden, wenn wir ganz da sind (nicht innerlich fliehen), den Körper fühlen, uns sicher fühlen, und nicht oder nur wenig unseren Neokortex verwenden (Sprache, Denken, Analyse) und nach Möglichkeit Dämmerlicht herrscht.

Es gibt erste Untersuchungen darüber, dass es heute Frauen seltener gelingt diesen Zustand zu erreichen als früher – vermutlich weil wir im Alltag ganz anders funktionieren (und heute anders als früher die Geburt im Vorfeld viel medizinischer ist – Stichwort Risikobetrachtungen und Experten). Die Expertin und Verantwortliche für die Geburt bist aber DU. Niemand anders. Und du kannst auf evolutionäres Körperwissen zugreifen dazu. Nur hast du das vermutlich noch nie vorher getan. Deshalb kann manchmal Unterstützung sinnvoll sein.

Schritt 2

Schritt 2 ist also: aktiv sich auf das Verhalten vorzubereiten, das zu einer schönen Geburt hilft (Buchübungen sind hier das Minimum) und Zweifel nicht ignorieren sondern aufzulösen. Wenn Du mehrere Monate hierfür zur Verfügung hast, kannst du herausfinden, ob du das nicht in Ruhe alleine machen kannst. Solltest Du aber weniger als vier Wochen Zeit übrig haben, solltest Du zumindest mal ein Gespräch führen mit einer Expertin für ganzheitliche Geburtsvorbereitung.

Hier findest du eine Leseliste.

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