.. mit Tagebuchführen.

Halt – nicht wegklicken. :) Es gibt viele Dinge, von denen wir beschließen, wir sollten sie tun- und manchmal ist „Tagebuch führen“ ein solches. Und ehrlich gesagt, schon diese Entscheidung führt dazu, dass wir sie nicht tun. Es ist das „sollte“. Entweder wir finden sie wichtig und wollen Sie tun – oder wir lassen es. Um etwas tun zu wollen, brauchen wir zuerst einmal Gründe, die uns überzeugen – sofern wir uns überzeugen lassen wollen. Gute Gründe gibt es viele.

Wegen dem Spaß, der Heilung, dem Wachsen und den Erinnerungen. Wir alle wissen, wie anstrengend das Leben ist und wie wichtig Entspannung ist. Dazu müssen wir unsere Themen und Probleme auch mal loslassen können. Und dazu ist es am einfachsten wir reden – oder in diesem Fall schreiben – sie uns von der Seele. Wir können nicht ständig die Menschen um uns herum zutexten mit all unseren Gefühlen, Gedanken, Problemchen und Wehwechen. Trotzdem ist es wichtig für uns, dass wir uns ernst nehmen mit all den Gedanken, Gefühlen und Wehwechen. (Das bedeutet nicht, sie größer zu machen als sie sind – Vieles wird sich vom aufschreiben schon in Wohlgefallen auflösen.)

Das Tagebuch ist offen für Sie, auch wenn sonst niemand da ist, um zuzuhören.

Während dem Schreiben führen Sie einen Dialog mit sich selber. Dieser Dialog ist tiefer, als in nicht-geschriebenen Selbstgesprächen und er wird uns viel besser bewusst. Dieser Dialog ist etwas Positives: Wir wissen viel mehr, als wir uns meistens selber zutrauen. Wir sind durchaus in der Lage, uns selbst zu raten und zu leiten.

Sie kommen sich selber näher.

Sie lernen, sich besser zu verstehen.

Sie finden einfacher Ihre Balance.

Sie ordnen Ihre Gedanken.

Sie schaffen sich selbst Erinnerungen.

Ist Tagebuch für jeden etwas?
Ich sage Ja. Denn es gibt so viele Arten, Tagebuch zu führen. Klassisch, als Briefe, am PC, im Kalender oder Notizbuch, als geschütztes Blog… es können stichpunktartige Aufzeichnungen sein, Mindmaps, gesprochene Texte oder Bilder oder alles zusammen. Man kann ein Artjournal führen und sich durch Collagebilder (und Worte) ausdrücken und Sie können Ihren ganz eigenen Tagebuchstil finden.
Sie können auch das eigene Schreiben mit Texten von anderen verbinden: in dem Sie in Ihrem Tagebuch all das sammeln, was zu Ihnen spricht, Ihnen wichtig ist, sie motiviert und anspricht.

Ich würde niemals auf mein Tagebuchschreiben verzichten (wobei für den Effekt für mich im Endeffekt völlig egal ist, worauf oder worein ich schreibe).

Mein Tagebuch hilft mir:
Überblick zu haben
Erlebtes zu verarbeiten
Raum zum Ausweinen
Raum für Freude und Dankbarkeit
Zusammenhänge zu durchschauen
mich selbst zu coachen
meine innere Stärke und Weisheit zu erforschen
zu durchschauen, wenn ich mich selbst belüge
meine Fortschritte zu sehen
meine Motivation zu verstehen
mir Aufmerksamkeit zu geben
meine Bedürfnisse, Gefühle und Befindlichkeiten zu erforschen
Lösungen zu finden

Was hindert Sie?

Mangelnde Zeit? Nicht wirklich. Sie müssen nicht täglich schreiben. Und die genutzte Zeit (z.B. 30 Minuten) ist nicht vertan, Sie sind dafür entspannt und aufgetankt. Es ist eine Investition und keine besonders teure – aber wertvoll.

Und? Wie wärs?

Ach ja und wie Ihnen das „sollte“ nicht in den Weg kommt: Ganz einfach. Tuen Sie es nicht, weil jemand es vorschlägt, sondern weil Sie neugierig sind auf das Ergebnis und gerne die Vorteile spüren würden. Und nicht vergessen: Es macht wirklich Spaß! Nur weil etwas Sinnvoll oder gesund ist, muss es nicht zu einem „Sollte“ verkommen.

Lesestoff:
http://www.schreibjournal.de/buchtipps/schreibratgeber-winnewisser/#more-1294,

http://www.zeitzuleben.de/2211-ich-schreib-ganz-fur-mich-tipps-zum-fuhren-eines-tagebuchs/

Schwangerschaftbegleiterin. Ich helfe Dir, eine positive, grandiose Schwangerschaft und Geburt zu erleben.

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