Warum der Partner nicht immer die Unterstützung geben kann, die Du als Schwangere brauchst und was Du tun kannst.

Warum der Partner nicht immer die Unterstützung geben kann, die Du als Schwangere brauchst und was Du tun kannst.

Dir ist es ein Anliegen, dich unterstützt zu fühlen in Deiner Schwangerschaft. Unterstützt, geborgen und sicher, damit Du diese riesige Veränderung (die auch mit beängstigenden Momenten und Gedanken mit vielen neuen Themen, mit verändertem Körpergefühl und Gefühlen und so vielem mehr einhergeht) genießen kannst. Denn normalerweise macht Veränderung uns eher Angst – aber Schwangerschaft, das ist ja etwas, das wir genießen möchten.

Wie kann es also sein, dass Dein Partner das nicht versteht oder wenn er es versteht Dich trotzdem nicht besser unterstützt?

Der Hauptgrund ist, dass Dein Partner sich selbst mitten in dieser Veränderung befindet. Zwar ist sie bei ihm nicht körperlich, aber er ist genauso in diesem Prozess „Wir bekommen ein Kind“ drin, wie Du. Von dort wo er steht und diesen Prozess erlebt, sehen die Dinge meist ein wenig anders aus, als von Deiner Perspektive – aber auch eher muss mit einem großen Haufen innerer Fragen und Unsicherheiten, neuen Themen und jede Menge Veränderung fertig werden.  Das kann seine Fähigkeit beeinflussen, so zu reagieren, wie Du es erwartest oder gerne hättest. Ein bisschen so, wie wenn man erwartet, dass der andere zu etwas eine Bemerkung macht, der aber noch damit beschäftigt ist, einen anderen Gedanken weiterzuverfolgen.
Es ist normal, dass ihr in diesem Prozess, zusammen ein Kind zu bekommen, nicht die ganze Zeit synchron schwimmt.

Manchmal ist auch einfach die Art, wie er Dich unterstützen möchte und denkt, Dir helfen zu können, nicht im Einklang mit dem, was Du dir vorstellst. Klingt nach keiner großen Sache, kann sich aber natürlich leider riesig anfühlen. Ein Schritt zurücktreten hilft hier.

Der Wunsch nach gefühlter Unterstüztung und Sicherheit hat sich überwältigend groß anfühlen. Als essentiell. Denn das ist es ja auch. Nur ist es nicht ebenso essentiell dass Dein Parter genau das tut und sagt, was in Deinem Drehbuch für die Situation steht (das er gar nicht kennt). Bei Dir kann dann wieder der Anfang des Satzes greifen: Es fühlt sich lebenswichtig an und Du wirst nicht verstanden. Krise.

Hier hilft, das Gefühl von der Situation zu trennen (genau genommen hilft das immer). Denn darum geht es: Um den Wunsch nach gefühlter Unterstützung, Geborgenheit, Sicherheit und Verständnis. Die Situation ist das, was geschehen ist, wie Dein Partner reagiert hat, was er gesagt hat oder nicht. Zwischen Beidem ist eine Lücke. Du hattest etwas anderes erwartet. Das schmerzt. Aber an diesem Punkt kann man gar nichts ändern, wenn man nur auf diese Lücke schaut. Es fühlt sich ätzend an, tut weh.

Wenn Du versuchst daran zu denken, dass er Dich liebt und nicht vorhatte, dich zu verletzen und dass es wichtig ist, dahin zu schauen, worum es wirklich geht, kannst Du das finden, was Du wirklich willst und brauchst. Das Gefühl von Unterstützung und Geborgenheit.

Du möchtest Dich unterstützt und Ge

borgen fühlen. Das ist ein Bedürfnis. Wie kannst DU SELBST Dir dieses Bedürfnis erfüllen?

Das ist erstmal etwas ungewohnt, Deine erste Reaktion könnte sein: „Das geht doch gar nicht“. Doch. :) Stell Dir mal vor, es würde sich um jemand anders handeln. Was könnte diese Person tun, um sich mehr unterstützt zu fühlen und geborgen und sicher?

Sie könnte herausfinden, was ihr hilft, sich so zu fühlen.

Das könnte zum Beispiel sein:

  • Ein verständnisvolles Gespräch
  • Passender bestärkende Ratgeberliteratur
  • Herausfinden, was sie jetzt im Moment gerne hätte und braucht (vielleicht kuscheln oder etwas Raum um die Gedanken zu sortieren)
  • Eine Achtsamkeitsübung / Entspannungsübung / Meditation, um ganz bei sich anzukommen und diese Gefühle zu erfahren

Hilfreich ist auch, sich über die eigenen Gefühle und Bedürfnisse sehr klar zu werden („Er soll das und das tun“ ist kein Bedürfnis, das ist eine Forderung. Was ist DEIN Bedürfnis und Dein Wusnch dahinter) Schon allein das bringt inneren Frieden.

Warum sollst Du dieses Bedürfnis selbst erfüllen?

1. Damit es erfüllt ist, denn darum geht es
2. Weil als Erwachsene genau Du für die Erfüllung DEINER Bedürfnisse zuständig bist.
3. Niemand sonst ist für die Erfüllung Deiner Bedürfnisse zuständig oder verantwortlich
4. Es fühlt sich toll an und löst das Problem :)
5. Es bedeutet nicht, dass Du alles ganz alleine stemmen musst.
Und ganz nebenbei ist das der goldene Schlüssel zu grandios funktionierenden tollen langen und stabilden Beziehungen.
Aber Du merkst es vielleicht schon beim Lesen, es ist etwas ungewohnt und kann etwas Übung erfordern.

Es gibt noch eine Möglichkeit, diese oben genannten Bedürfnisse sehr gut und einfach zu erfüllen. Denn tatsächlich ist es ja nicht leicht (wenn auch absolut möglich), Geborgenheit ALLEINE zu wachzurufen und zu fühlen: Jemanden zu haben, der einen sieht und unterstützt. Sind wir damit nicht wieder am Anfang des Artikels? Nicht ganz. Es ist nämlich einfacher für alle und deutlich effektiver, wenn diese Person eine informierte Außenstehende ist. Und am besten, wenn diese Person 100% zu Deiner Unterstütztung da ist ohne eigene Agenda. Und wie das gehen soll? Nun ja, das ist genau, was ich anbiete und tue im Coaching und in der Schwangerschaftsbegleitung.

P.S.: Einen Bericht einer Kundin ist hier: Einlassen auf die Geburt – eine Sternenguckergeburt.

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