Schwanger und zwiespältige Gefühle?

Es ist völlig in Ordnung (auch bei geplanter Schwangerschaft), zwiespältige Gefühle zu haben. Die Schwangerschaft ist so eine umwälzende Erfahrung auf allen Ebenen, da sind meist Gefühle in allen Farbschattierungen mit dabei. Dies ist im Detail für jede Frau anders und hängt ganz stark damit zusammen, welche Art von Lebenserfahrungen und Gepäck sie mitbringt. Aber es ist normal. Es ist weit verbreitet. Und es ist in Ordnung.

Vor allem aber: Es ist jetzt nun einmal so. Nehmen Sie es erst einmal hin, dass es so ist. Wir haben in der Regel eine sehr vereinfachte, glänzende Vorstellung der perfekten Schwangerschaft und es hat wenig Sinn die Realität (oder uns selbst) anzumeckern, weil sie nicht so aussieht wie die Wunschvorstellung.

Die meisten Schwangerschaften sind vor allem am Anfang sehr turbulent: Hier kommt ein riesiger Gefühlscocktail hoch – gefördert noch durch die hormonelle Umstellung. Vor allem aber muss sich jeder Mensch erst einmal psychisch in einer solche riesen Veränderung, wie sie eine Schwangerschaft darstellt, zurechtfinden. Da sind dann: Angst vor den Veränderungen, vor dem Neuen. Sorgen, betreffs des Geldes, der Planung, den praktischen Details. Angst und Sorgen, ob frau mit der Herausforderung der Geburt klar kommt. Vielleicht Ängste, wie das Leben mit Kind aussieht. Trauer, um das alte Leben als „freier“ Erwachsener. Glück. Vorfreude auf das Baby. Freudige Aufregung. Tiefe Erfüllung. Gernervtsein von den körperlichen Veränderungen, z.B. der Müdigkeit. Und noch viel viel mehr.
Und eben manchmal auch das Gefühl, dass das Baby stört. Dass es ein Fehler war.
Manche Frauen erleben in der Schwangerschaft auch das Gefühl, dass etwas Fremdes in ihnen ist, das Baby ihnen etwas raubt, oder dass sie ferngesteuert werden.

Die einfache gute Nachricht lautet: meistens legt sich das Gefühlschaos auch nach ca 3 Monaten von alleine wieder. Dann nämlich, wenn wir psychisch den Veränderungen hinterher gekommen sind. Dann wird die gesamte Situation entspannter, Sie fühlen sich wohler und „angekommen“ in der Schwangerschaft. Auch wenn natürlich immer mal wieder neue Herausforderungen kommen oder einige Themen auch bleiben können.

 

Wieviel Zwiespalt und negative Gefühle sind normal?
Nun ja. Normal ist hier ein schwieriges Maß. Meine Frage lautet: Wie ist es für Sie in Ordnung? Keine Frau hat andauernd nur positive Gefühle für Ihr Kind – egal ob im Bauch oder an der Hand. Wir sind alle nur Menschen. Wichtig für Sie ist die Frage, wie es Ihnen damit geht.

  • Ob Sie mit ein bisschen Ermutigung diese Gefühle annehmen können und abwarten oder umwandeln.
  • Oder ob Sie spüren können, dass dies jetzt nunmal für Sie dazugehört. Sie müssen gar nicht zwingend den Wunsch haben, etwas zu ändern. Das ist völlig in Ordnung.
  • Oder ob Sie leiden, weil Sie diese Gefühle haben und nicht damit umgehen können. Wenn Sie sie nicht haben wollen. In diesen Fall ist es sinnvoll, aktiv zu werden.

Aktiv werden heißt, Sie machen sich auf den Weg, die Situation zu erforschen und verändern. Liebevoll und mit Geduld für sich selbst.
Das ist der Punkt, bei dem ich Ihnen helfen kann.

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2 Comments

  1. HBFrau 9. August 2011 at 13:31 - Reply

    Ich finde es sehr gut, dass du die Ambivalenz einer Geburt ansprichst. Der Körper muss sich sowohl an den neuen Organismus gewöhnen als auch mit der veränderten emotional-psychischen Situation umzugehen lernen. Ich finde schön, dass du diesen Prozess mal ansprichst und einfängst. Keiner darf denken, dass er damit alleine gelassen wird. Schlußendlich bleibt es doch eine natürlich und auch wundervolle Sache, wenn man ein Kind gebährt.

    Gruß
    HB

  2. […] Zwiespältige Gefühle zur Schwangerschaft […]

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