Betrogen um das Geburtserlebnis

— Dies ist kein Artikel für Schwangere. Bitte lies wirklich nicht weiter. Dieser Artikel ist für Frauen, die eine schreckliche Geburt erlebten – und er hilft dir nicht dabei, dass deine Geburt schön werden kann. Wenn du Angst hast, so etwas auch zu erleben, habe ich hier passende Artikel für dich oder kontaktiere mich für ein Gespräch. —–

Wenn die Geburt nicht schön verläuft sondern in die Kategorie Horror-Geburt fällt, dann muss die Frau nicht nur mit dem erlebten Schmerz und Horror klarkommen – was wirklich richtig richtig schwer ist, sondern auch noch mit dem Gefühl, betrogen worden zu sein.

Betrogen vom Leben, von den Ärzten, von der Hebamme. Betrogen um die Geburt.

Das trifft vor allem zu, wenn die Frau intuitiv die Geburt als eine Initiation wahrnimmt – wenn sie sich auf das Baby freut und guten Mutesist, dass die Geburt bewältigbar und vielleicht sogar etwas Besonderes oder schönes sein kann.

Und dann das. Dann kam Alles anders als gedacht und gewünscht.
Und so schön es ist, jetzt das Herzensbaby im Arm zu halten, so hilft trotzdem nicht gegen den Schmerz bei den Gedanken an die Geburt oder gegen diese Traurigkeit und das Ungerechtigkeitsgefühl.

Aber oft kommt dann noch das nagende Gefühl dazu, man müsse sich jetzt ja freuen – immerhin ist das Baby auf der Welt und das ist das Wichtigste und alles andere kann so schlimm doch gar nicht sein. „Stell dich nicht so an“. Dann wird es noch schmerzhafter als zuvor.

Glücklicherweise (auch wenn es Glück im Unglück ist) verlangen nur wenige Mütter von sich selbst, das Geburtserlebnis nicht wichtig zu nehmen und einfach so zu tun als wäre nichts – denn das hilft nicht. Manchmal macht es für eine gewisse Zeitspanne die Sache erträglich, manchmal macht es alles schlimmer (wenn es diesen „Stell dich nicht an“) Grundton hat.

Das einzige, was richtig hilft, ist, es richtig verarbeiten zu können.

Aber die allermeisten Menschen wissen nicht, wie das geht. Entweder es klappt ohne darüber nachzudenken von alleine oder man ist völlig ratlos und das Problem wird größer und größer. Denn der Schmerz und das Gefühl des Verrats geht nicht weg und dann kommt das nagende Gefühl dazu, dass vielleicht etwas nicht stimmt. Oder es kommt der Schmerz hinzu, nie wieder ein Kind haben zu können weil es so fürchterlich war. Oder man hasst sich oder andere, zieht sich zürück…
Oder die Freude nimmt immer mehr ab, weil der Schmerz da ist.

Ich könnte noch Seitenweise weiter schreiben, wie schrecklich es ist, aber das weißt du selber am Besten. Ich möchte dich schließlich mit diesem Artikel nicht frustrieren – denn ich habe eine gute Nachricht.

Die gute Nachricht lautet: Du kannst diese schreckliche Geburt verarbeiten. Es hat dir bisher nur niemand gesagt, wie.
Es ist nicht super einfach – man muss schon etwas Energie, Arbeit und Aufmerksamkeit verwenden – aber es ist hundertmal einfacher als weiter zu diesen Schmerz zu fühlen und nichts zu tun.

Ich weiß, dass du vermutlich keine Erzählungen darüber gehört hast, wie es gut es funktioniert, die Geburt zu verarbeiten. Man hört nur „man vergisst es nach der Geburt“ oder „irgendwann hört es auf weh zu tun“. Einfach, weil es kein Allgemeinwissen ist. Aber es ist möglich. Es ist genauso möglich, wie etwas anderes Schwieriges zu vearbeiten, es ist genauso möglich, wie eine Wunde zu unterstützen, zu heilen.

Das ist genau das, womit ich Frauen helfe. Ich möchte die frohe Botschaft verbreiten, dass Hilfe möglich ist und möglichst vielen Frauen helfen, die Geburt zu verarbeiten. Denn es ist mir wichtig.
Es ist tragisch, dass nicht jede Geburt eine schöne sein kann. Aber noch tragischer ist, wenn danach der Frau niemand Hilfe anbietet.
Hier ist es. Mein Hilfsangebot für dich.

Das Geburtserlebnis „nachholen“

Was das Betrogensein angeht – so ist die Lösung „einfach“. Sie klingt einfach und ist es auch, aber in der Praxis ist es dann kompliziert genug:
Träume und Gedanken sind für uns real. Wir können im Traum echte Angst haben und echte Freude erleben. Und so können wir auch mit geführter Fantasiereise echte Gefühle empfinden. Und wir können mit einer Fantasiereise die Lücke schließen. Ein wünschenswertes Geburtserlebnis erleben. Natürlich ein ausgedachtes. Es kann, wenn wir es zulassen, echte Gefühle
hervor rufen und die Lücke wirklich füllen. Aber dazu müssen wir ein bisschen vorbereitet sein, denn sonst tun wir nur so als ob und glauben es uns selbst nicht. Es ist von daher einer der letzen Schritte beim Heilen des Geburtserlebnisses. Es ist ein guter und schöner Abschluss, damit keine schmerzende Lücke bleibt.

Vorher stehen all die Gefühle von Schmerz und Ausgeliefert sein noch im Weg. Aber es ist möglich, diesen Weg ganz zu gehen und das Erlebte zu einer Erinnerung werden zu lassen, die nicht mehr so weh tut. An die man denken kann, ohne zu weinen.
Ich würde dich gerne dabei an die Hand nehmen und dir diesen Weg zeigen.

Geburtsvorbereitungskurs: Das Geburtserelbnis verarbeiten – den Schmezr loswerden und die Lücke füllen. Nächster Kursstart: 5.Februar 2018

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