Das Problem mit der Angst vor und während der Geburt und was du tun kannst

Das Problem mit der Angst vor und während der Geburt und was du tun kannst

Zu dem großen Thema Angst vor der Geburt gehört auch Angst WÄHREND der Geburt.

f2-angstgeburtKurz zusammen gefasst könnte man sagen: Angst während der Geburt ist ein Problem. Und sie ist sehr weit verbreitet. Warum ist es ein Problem? Weil der Körper nur gebären kann, wenn er nicht im Angstmodus ist. Angst setzt Hormone frei, die die für die Geburt wichtigen Hormone unterdrücken. Das ist ein biologisches Überlebensprogramm. Wenn ein Säbelzahntiger oder eine andere Gefahr kommt, muss der Mensch wegrennen, gebärend wäre er sonst verloren. Nur besteht heute keine Gefahr eines Säbelzahntigerangriffs im Kreißsaal, aber die Angst ist trotzdem oft zu Gast.

Das liegt natürlich daran, dass die Situation der Geburt an sich einzigartig ist und so unbeschreiblich und die Grenzen all dessen was wir uns vorstellen können übersteigt.

Es ist aber wichtig, dass die Gebärende entspannen kann und sich sicher fühlt. Das gehört zum Geburtsprozess dazu und ist notwendig. Aber es dürfte offensichtlich sein, dass dies nicht immer unbedingt einfach ist.

Was kann man also im Vorfeld dazu tun, um möglichst wenig Angst während der Geburt zu empfinden? 
Vorbereitung ist hier das A und O. Und dazu zählt auch der Geburtsvorbereitungskurs, aber nicht NUR der. Es ist wichtig, dass du eine Vorstellung hast, was passiert und du erwarten kannst – und wenn dir diese Informationen Angst machen, dann ist es sinnvoll, eine Art zu finden, wie sie KEINE Angst macht  bzw. diese Angst weiter zu bearbeiten (so wie im Ebook „Tschüß Angst“ beschrieben). Denn die Sache ist die, wenn dir es schon Angst macht, dich damit im Vorfeld zu beschäftigten, ist es schon wahrscheinlich, dass du auch während der Geburt das nicht entspannt hinnehmen kannst sondern es dir auch unter der Geburt Angst macht.

Die Geburt ist ja tatsächlich eine Körperlich- Psychische Ausnahmesituation. Es ist also sehr sinnvoll, vorher zu üben, sich zu entspannen und durch die Angst VORHER durchgegangen zu sein. Ob es sinnvoll ist, bestimmte Techniken zur Entspannung anzuwenden, da kann man unterschiedlicher Meinung sein. Denn natürlich hilft es nicht, wenn man dann unter den Wehen versucht, sich dann die Technik zu erinnern, und alles „richtig“ zu machen. Auch das ist Stress und Anspannung. Mir geht es deshalb immer mehr darum, zu üben, wie sich Entspannung anfühlt und Wege zu zeigen, wie und wo sie zu finden ist. Und das Beobachten, das Sein, das Vertrauen zu üben (ja das lässt sich alles üben).

Ich sage jetzt nicht, dass jede Frau Angst während der Geburt hat oder haben muss. Das Gegenteil ist der Fall. Der Knackpunkt sind immer Körpervertrauen und die Fähigkeit, die Situation anzunehmen, sich der Geburt hinzugeben. Es gibt Frauen, die können das spontan, ohne irgendwelches Zutun.

Allerdings sind das nur selten die Frauen, die vorher sich schon viele Sorgen machen. Leider gibt es aber keine Garantie, und auch wenn man vorher zuversichtlich war, kann die Geburt zur sehr großen Herausforderung werden. Und das ist heute immer häufiger im Vergleich zu vorangegangenen Generationen der Fall. Die Ursachen dafür sind noch nicht ganz klar, ich denke, es ist schon allein diese Vorstellung, dass es einen „einfachen“ Ausweg (mittels Kaiserschnitt gibt), die das Einlassen erschwert – auch wenn tatsächlich nur eine minimale Anzahl an Frauen tatsächlich vorher den Kaiserschnitt will. Und die Tatsache dass unserer heutiges modernes Leben, einfach all das von uns verlangt, betont und stärkt, dass für die Geburt genau NICHT hilfreich ist. Denn bei der Geburt muss der Kopf still sein. Und die Tatsache, dass wir uns heutzutage weit mehr von unserem Körper entfremdet haben als die Menschen vor uns, ist wohl ein weiterer Faktor.

„Meine Hebamme sagt, der ganze Schnickschnack ist nicht nötig, ich muss nur auf meinen Körper hören.“

Natürlich hat deine Hebamme recht. Der Schlüssel ist immer, auf den Körper zu vertrauen und die Geburt einfach zu erleben. ABER wie dieser Satz schon beim Lesen zeigt, ist das nicht unbedingt einfach und nicht jeder heutigen Frau einfach so zugänglich. Wir haben alle dieses Geburtswissen in uns gespeichert und der Körper kann das – aber unser heutiges Selbst und unser Verstand (und damit auch die Angst) kann uns ganz gehörig in die Quere kommen. Das was die Hebamme sagt, auf den Körper zu hören, IST die Lösung für die ideale Geburt. Aber der Weg dahin ist nicht für alle Frauen gleich einfach und nicht immer nur durch den Wunsch allein zu erleben. Deshalb dann der „Schnickschnack“, der nicht dem Bild des „Frauen haben schon immer Kinder zur Welt gebracht“ entspricht: Passende Informationen, Angstbearbeitung und Übung für Körpervertrauen und Entspannung.

Was tun?
Prinzipiell ist es völlig normal, Angst vor der Geburt zu haben. Soweit ist das in Ordnung. Das ist die Aufforderung, dich gedanklich mit der Geburt zu beschäftigen und dir anzusehen, was dir Angst macht. Mehr Informationen dazu findest du im kostenlosen Ebook „Tschüß Angst

Deine Aufgabe ist es, durch diese Angst durchzugehen, so dass diese Angst verschwindet und du Vertrauen aufbauen kannst und die Angst dich nicht während der Geburt wieder anspringt. In dem Ebook gibt es dazu einige Tipps.

Wenn du das nicht alleine machen willst oder kannst, hab ich hier auch noch ein Angebot für dich:

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Und: Ich biete ein kostenloses Gespräch an, das dir dabei helfen soll, einzuschätzen, wie stark deine Angst ist – wie weit du in dem Prozess „mit der Angst umgehen“ schon bist und welche Schritte für dich sinnvoll sind. Und nein, ich erschrecke dich dabei nicht und es ist auch keine Werbeveranstaltung.

Über dieses Formular kannst du das mit mir Kontakt aufnehmen und das Gespräch (ca 20 Min) vereinbaren.

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1 Comment

  1. […] Flucht, wäre eine Handlung. Wir haben einen natürlichen Fluchtreflex. Ich renne von dem Säbelzahntiger weg. Vor der Geburt kann ich auch versuchen, wegzurennen: In dem ich sie verdränge, mich nicht damit beschäftige, den Gedanken daran wegschiebe. Vor einem Säbelzahntiger wegzurennen hilft, vor der Geburt wegzurennen, macht die Sache schlimmer. (Siehe Angst und Geburt). […]

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