Hilfe bei starken Ängsten und Sorgen im Wochenbett

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„Das Baby ist da, aber ich spüre keine Freude“

Erst einmal ist das völlig im Bereich des Normalen, nicht jede Mutter verspürt diese legendäre Freude beim Anblick des Neugeborenen – auch diese Beziehung muss erst wachsen. Wenn Sie aber im Wochenbett sind und Sie generell keine Freude mehr fühlen; wenn Sie nicht schlafen können, weil Gedanken und Gefühle Sie wachhalten; wenn Sie tiefe Traurigkeit verspüren, Sorgen, Angst und Überforderung. Dann ist dieser Leitfaden hier für Sie.

Schrimpf_Halten_S.194-199 Leitfaden bei Traurigkeit, Überforderung, Angst als PDF

 

Er ist aus dem Buch „Wie kann ich dich halten, wenn ich selbst zerbreche“  – einem Buch über postpartale Depression. Ein Buch, das auch helfen kann, wenn es keine „richtige“ postpartale Depression ist, wenn Sie sich nur zeitlich begrenzt schlecht fühlen. Sollten Sie sich fragen, ob Sie eine solche Depression erleben, hilft Ihnen auch dieses Buch weiter – und hoffentlich auch Ihre Hebamme.

Generell gilt: Nach der Geburt des Kindes können starke Stimmungsschwankungen bei Ihnen auftreten – denn Ihre Psyche muss mit den Veränderungen und Anforderungen fertig werden und gleichzeitig erleben Sie wieder enorme hormonelle Veränderungen. Das ist umgangssprachlich als Babyblues oder als Heultage im Wochenbett bekannt. Auch hier sind die Sympotome übermäßige Sorgen, Traurigkeit, Erschöpfung, Gefühlsschwankungen, intensive Gefühle, Gereiztzeit, Überforderung. Der Babyblues vergeht aber von alleine binnen Stunden oder weniger Tage. Wenn die Symptome länger anhalten, ist dies ein Indiz für eine Wochenbettdepression / Postpartale Depression. Wenn Sie sich sehr stark beeinträchtigt fühlen von Ihren Gefühlen, wenn Sie sehr traurig sind mit der Situation, dann sind das Indizien. Wenn Sie allerdings sich einfach anders fühlen, sich mehr sorgen als früher und mit all dem Neuen hadern während Sie immer wieder auch Glücksgefühle empfinden, dann könnte es sein, dass Sie einfach „nur“ gestresst sind von dieser anstrengenden Zeit. Auch hier hilft Schlaf, entstressen, zusätzliche Hilfe mit dem Baby.

Übrigens: Eine Wochenbettdepression geht entgegen verbreiteter Meinung nicht zwingend mit einem Liebesmangel oder gar Tötungswunsch gegenüber dem Baby einher. Eine Depression muss auch nicht völlige Apathie bedeuten. LesenSie den obigen Ratgeber und erwägen Sie den Kauf (oder das Leihen) des Buches und reden Sie mit Ihrer Nachsorge-Hebamme.

 

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Bitte teilen – damit es die Betroffenen erreicht.

 

Schwangerschaftbegleiterin. Ich helfe Dir, eine positive, grandiose Schwangerschaft und Geburt zu erleben.

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2 Comments

  1. Mama der Villa Schaukelpferd 31. Januar 2014 at 11:42 - Reply

    Vielen Dank für diesen Bericht.

    Auch ich habe viele Monate unter der postpartalen Depression gelitten und kann Betroffenen nur Mut machen, sich Hilfe zu suchen. In meinem Blog berichte ich auch unter anderem über diese schwere Zeit, die ich (und natürlich auch meine engste Familie) durchgemacht hat.
    Zu dem Buch, das Sie hier vorstellen, kann ich leider nichts sagen, da ich es nicht gelesen habe, aber Aufklärung und der damit verbundene Weg in die Öffentlichkeit ist meiner Meinung nach ein wichtiger Schritt, um andere Betroffene zu erreichen.

    Herzlichst,
    Christine

  2. […] Zu Wochenbettdepressionen gibt es hier speziell einen […]

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