„Als ich merkte, dass ich schwanger war, bin ich in Tränen ausgebrochen. Und es waren keine Freudentränen.“
Dies ist meine Geschichte. Ich fühlte mich mindestens zwei Wochen lang, als würde die Welt untergehen und konnte nur jeden, der mir gratulierte, fassungslos anstarren (und wieder weinen).

Die Schwangerschaft hat mein Leben so gründlich durcheinandergeworfen wie noch nie etwas zuvor. Mutter zu sein, daran hatte ich zwar mal vier, fünf Gedanken verschwendet und ja auch mal so eine Art biologischen Wunsch verspürt, aber nie im Leben hätte ich diesen Schritt geplant gemacht. Und schon gar nicht zu diesem Zeitpunkt. Und überhaupt: Ich habe mich nie als Mutter gesehen.

ein GeschenkAls ich den ersten Schock erst einmal verkraftet hatte, fasste ich einen sehr folgenreichen Entschluss. Ich beschloss, mich völlig darauf einzulassen. Und völlig meinte ich sehr wörtlich. Ich wollte nämlich auch die Schwangerschaft 100% erleben – denn es war anzunehmen, dass dies vielleicht meine einzige Schwangerschaft bleibt. Und nicht nur das. Ich wollte den tieferen Sinn dahinter erleben. Ich wollte auch spirituell, ganzheitlich die Schwangerschaft erleben und zelebrieren und hineinwachsen. Denn auch, wenn ich mir schwer tat, mich als Mutter zu sehen oder mich wirklich 100% auf die neue Zukunft zu freuen, so wusste ich doch, dass dies ein Wunder ist – und auch wenn ich nicht wirklich darum gebeten hatte- wollte ich es auf keinen Fall verpassen. Nun ja. Ganz ehrlich? Wenn es irgendeinen Weg gegeben hätte, ohne Kind aus der Sache raus zu kommen (und ohne Abtreibung) – ich hätt ihn sofort genommen. Aber da der Notausgang fehlte, beschloss ich, mich ganz einzulassen (und vertrauen zu üben) und nicht nur irgendwie mich durchzuwurschteln.

Diese Entscheidung war es, die es mir letztendlich möglich machte, eine wirklich wundervolle Geburt ohne Schmerzen zu erleben. Das heißt nicht, dass es das einzige war, sondern dass es ohne diesen Schritt wohl komplett anders gekommen wäre.
Und ja – die Geburt war umwerfend toll. Aber bis ich mich als richtige und kompetente Mutter fühlen sollte, war noch ein ganzes Jahr vergangen – und ehrlich gesagt, manchmal denke ich, es war vielleicht doch erst letze Woche.

Warum hat mich dieses Erlebnis dazu gebracht, mein Leben noch weiter zu verändern und von der IT-Trainerin und Webentwicklerin auf Doula und Schwangerschaftscoach umzusatteln?

Weil es mehrere Aha-Momente mit sich brachte. Den Tag bevor ich von der Frauenärztin mitgeteilt bekam, dass ich schwanger sei, versprach ich mir selber, dass ich etwas wirklich sinnvolles zu dieser Welt beitragen möchte. Dass ich meinem Herzen folgen möchte (und den Ruf, den ich schon damals seit ca 7 Jahren verspürte), mein eigenes Spirituelles Erleben und Wachstum weiterführen möchte und anderen Frauen helfen möchte, ihre Kraft zu leben, positive neue Selbstbilder zu entdecken und die Kraft der Weiblichkeit zu entdecken.

Dann war es für mich absolut naheliegend und klar, dass die Schwangerschaft ein absolut geeigneter Zeitpunkt dafür ist und dass Schwangere manchmal jede Hilfe brauchen können, die sie bekommen. Und dass Schwangerschaft, auch wenn die Rahmenbedingungen manchmal alles andere als einfach sind, ein unvergleichliches Erlebnis ist, eine Einladung des Universums zu Wachstum. Und, dass in einer Schwangerschaft so viel mehr Potential steckt, als man gemeinhin lesen kann.

Deshalb liebe ich diese Arbeit.
Und ich freue mich, wenn ich jemanden damit berühren kann.

Schwangerschaftbegleiterin. Ich helfe Dir, eine positive, grandiose Schwangerschaft und Geburt zu erleben.

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