Hier geht es immer wieder um das Glück in der Schwangerschaft. Was, wenn da aber gerade kein Glück ist? Was, wenn die Schwangerschaft sich nicht glücklich anfühlt, nicht gewollt ist, unglückliche Begleitumstände hat oder eben einfach das Glücklichsein fehlt?

Gründe dafür kann es viele geben. Nicht jede Frau ist automatisch glücklich, weil sie schwanger ist und nicht automatisch glücklich, wenn sie schwanger ist. Wenn alles normal ist, die Schwangerschaft nicht ungewollt und der Fötus gesund ist, sind viele Frauen verwirrt wenn sie kein Glück empfinden, manchmal haben sie sogar Schuldgefühle.

Gerade zu Beginn der Schwangerschaft erleben aber viele Frauen zwiespältige Gefühle – bzw. die ganze Palette der zur Verfügung stehenden Gefühle. Und manchmal dominiert eines.

Unglücklich sein sollte nicht ignoriert und weg geredet werden. Es hat einen Auslöser, einen Grund, eine Berechtigung. Und zuallererst muss das Gefühl (an)erkannt werden. Wenn ich das Glücklichsein nur dadurch zur Kenntnis nehme, dass ich es abschaffen / verändern will, ist dies oft hart und funktioniert nur manchmal. Vielleicht reagieren deshalb ja Frauen, die unglücklich sind und auf glücklich sein angesprochen werden oft harsch und negativ. Weil mensch eben den dritten Schritt nicht vor dem ersten machen kann.

Jeder ist anders. Es gibt keine Patentlösung für die eigenen Gefühle.
Was also tun? Am effektivsten ist es sicherlich, Sie erforschen die Gefühle mit einem positiv eingestellten Außenstehenden. Dann haben Sie den Raum, die Gefühle zu sehen und sich Ihnen zu stellen. Wenn Sie lieber alleine eine Lösung finden: auch hier gilt, trauen Sie sich, die Gefühle anzusehen. Schreiben Sie auf, oder malen Sie, wovor Sie Angst haben, oder wie das Unglücklichsein sich anfühlt. Was ist es? Seien Sie geduldig mit sich selbst, wenn Ihnen erst mal nichts oder nur sehr wenig einfällt. Die meisten Menschen haben Angst, sich in den negativen Gefühlen zu verlieren, wenn sie sich ihnen öffnen. Das Öffnen ist aber notwendig, um die Gefühle zu sehen und zu verarbeiten – alles andere ist nur weg drücken. Weggedrückte Gefühle kommen meist in anderer Form oder zu anderer Zeit ans Tageslicht und mindern meist das Allgemeinbefinden. Sich den Gefühlen zu stellen ist meist der schwierigste Schritt. Je mehr Schritte Sie gehen, um so einfacher wird es. Wenn Sie eine generell eher einfache Lösung suchen, dann gehen Sie diesen Weg nicht alleine. Auch wenn es nicht weltbewegend scheint, „nur so ein komisches Gefühl hin und wieder, nix ernstes“. Trotzdem ist Wohlfühlen doch schöner, oder? Sie tuen sich etwas Gutes und Gefühle, die Sie jetzt verarbeiten, springen Sie nicht irgendwann aus dem Schatten an, wenn Sie gerade keine Zeit haben und mit den Nerven am Ende sind, weil zum Beispiel das Baby nicht aufhören will zu weinen.

Der zweite Schritt in der Arbeit mit dem Unglücklichsein ist etwas schwieriger zu beschreiben. Es geht darum, nachdem geweint und gejammert wurde, nachdem den Gefühlen nachgespürt ist und über die Ursachen nachgedacht oder vielmehr nachgespürt wurde, sich der Lösung zu öffnen. Das Gefühl zu lassen oder wiederfinden, dass es eine Lösung gibt. Wie die Lösung aussieht? Jedes mal anders – sie ist zu fühlen. Manchmal kommt sie von ganz alleine, nach dem Betrachten und Forschen und manchmal müssen Sie sich ein wenig selbst anstupsen, damit sie die Lösung fühlen und die Reise ins Innere beenden können.

Ja, so etwas ist Zeitaufwendig und meistens möchten wir diese Zeit sparen. Aber wirklich sparen läßt sie sich gar nicht, wir können die Zeit, die wir brauchen höchstens verschieben auf einen anderen Termin. Und wenn wir dies immer und immer wieder tun dann bekommen wir meist von uns selbst eine Auszeit in Form einer Krankheit oder einer erzwungenen Ruhepause verordnet oder schlagen uns immer und immer wieder mit den Gefühlen herum.

Sollten Ihre Schwangerschaft schwierige Rahmenbedingungen haben und Sie sich nicht „einfach nur so“ unglücklich fühlen sondern es fällt Ihnen ein „guter Grund“ ein, können Sie diese Arbeit trotzdem tun und sie kann trotzdem helfen. Aber zusätzlich muss natürlich auch der Grund im Außen betrachtet werden und was getan werden kann, damit die Situation sich bessert oder was Ihnen hilft, besser mit der schwierigen Situation klar zu kommen.

Haben Sie Interesse? Lassen Sie uns gemeinsam diesen Weg gehen und dem inneren Schweinehund zeigen, dass es gar nicht so schlimm ist und umso schöner, wenn Probleme gelöst sind und sich das Leben wieder rund und glücklich anfühlt.

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