Versteckte Kraftquelle in unserem Leben – unsere Gefühle können uns leiten

Gefühle sind meistens nicht wirklich einfach, oder? Vor allem, wenn es plötzlich so viele davon gibt. Und auch noch anders und intensiver als sonst. Außerdem haben wir alle eine Liste von Gefühlen, die wir mögen und die anderen, die sollen gefälligst weg bleiben. Aber so funktioniert das irgendwie nicht.
Gefühle sind ein spannendes Thema. Sie machen uns lebendig. Und auch die “negativen” Gefühlen können uns leiten. Sie helfen uns. Aber wir mögen sie trotzdem nicht. Ich auch nicht.

Rational, effektiv – das ist angesagt. Alles andere stört nur. Gefühle bringen alles durcheinander. Sie haben andere Regeln, andere Prioritäten.
Und das ist auch gut so.
Wir können nicht als Maschinen leben. Es würde uns nicht glücklich machen und auch sonst niemanden. Also werden wir wohl uns doch mit den Gefühlen auseinandersetzen müssen. Viele von uns – ich auch manchmal gerne – versuchen sie einfach dann, wenn sie nicht „passen“ zu ignorieren. Aber Gefühle passen immer, nur nicht in unseren Terminkalender.

Die Gefühle – und gerade die unangenehmen – bieten uns riesige Schätze an, wenn wir sie ernst nehmen:

  • Sie sind der Zugang zu unserer Lebendigkeit und Authentizität. Und damit dann auch wieder zum Glück, auch wenn wir uns gerade vielleicht eher aufgewühlt fühlen als glücklich bringt es uns auf jeden Fall für das größere Bild unseres Lebens mehr gefühltes Glück, wenn wir nicht gegen ungewollte Emotionen kämpfen, sondern sie annehmen. Dann fühlen wir schnell das Glück, dass wir wir sind, ganz richtig und echt ohne Verstellung. Genau richtig.
  • Wilde Gefühle bringen uns ganz deutlich (manchmal etwas überzeichnet, damit wir es auch sehen können) wichtige Lebensthemen nahe, die wir sonst ignorieren, weil es uns angenehmer ist. Sie können uns auf ethische Werte hinweisen, die wir überschreiten und es uns schönreden, auf alte Wunden, auf starke Bedürfnisse, auf große Ängste. All dies ist in uns und es ist wertvoll. Es gehört zu unserem Leben dazu. Wenn wir es immer nicht haben wollen, schneiden wir uns auch von der Kraft ab, diese aufzulösen und daraus zu lernen.
  • Wenn wir uns wirklich und ernsthaft selbst lieben – und das ist der gesündest anzustrebende Zustand, der uns und unser Umfeld glücklich macht und eine Vielzahl von Problemen auflöst – dann müssen wir uns auch lieben, wenn wir „schlechte Laune“ haben. Uns selbst aushalten. Uns nicht kritisieren, annörgeln, unzufrieden sein mit der Laune. Denn dann machen wir uns klein und schuldig, statt die Kraft spüren zu können, die in allem liegt.
  • Die Emotionalität ist keine unangenehme Nebenwirkung der Schwangerschaft, kein Fehler der Natur. Sie ist wichtig und nötig. Sie hilft uns, die psychischen Umwälzungen zu verarbeiten, sie hilft uns, unseren Weg zu finden und Mutter zu werden. Sie hilft uns, offen zu sein für diese Zeit und unser noch nicht sichtbares Kind und unser Kind lieben zu können.

Und ganz praktisch?
Einfach mal eintauchen. Keine Sorge, gerade wenn wir richtig eintauchen, kommen wir auch zügig wieder hinaus. Wirklich. Versprochen.

Richtig eintauchen, wie geht das? Aufhören, dagegen zu kämpfen, aufhören, anders sein zu wollen, es doof zu finden. Sich selbst trösten oder was Schönes tun ist erlaubt – aber Vorsicht, dass es etwas Hilfreiches ist und nicht einfach nur Flucht oder Betäubung, die bringt nämlich nur oberflächliche Besserung, wenn überhaupt.

Was ist hilfreich?
Meditieren. Inspirierende, ansprechende Text. Baden. Spazieren gehen. Selbstausdruck durch Malen oder Schreiben oder Tanzen etc. Musik hören und Tee trinken … Alles, was Raum lässt und Positiv ist. Fernsehen und Romane lesen gehören  nicht dazu – das kann dann im zweiten Schritt eine Belohnung sein. Aber es ist keine Auseinandersetzung mit meinen Gefühlen, wenn ich in ein anderes, fiktives, Leben fliehe.

Eintauchen ist etwas anderes als Aushalten. Aushalten ist, wenn ich mich hinsetze und abwarte, dass es vorbei geht. Das ist auch eine Möglichkeit und es ist nicht die schlechteste. Aber es ist kein Eintauchen und kein Auseinandersetzten mit der Botschaft, der Kraft des Gefühls.
Meistens hindern uns unsere Selbstbeurteilung und unsere Ängste am Eintauchen.
Ich darf das jetzt nicht fühlen – ich will das jetzt nicht fühlen – es ist nicht richtig.
Wenn ich jetzt eintauche, werde ich verrückt – keiner nimmt mich jemals wieder ernst – ich komme nicht mehr heraus, alles bricht über mir zusammen.

Deswegen bleiben die meisten Menschen am Rand des Gefühls stehen. Das verstehe ich gut. Da stehe ich auch gerne. Auch ich muss mich überwinden, in das aufgewühlte Wasser einzutauchen. Aber es lohnt sich jedes einzige Mal.

Und die Gefühle verlieren ihren Schrecken und zeigen mehr ihr Funkeln und ihre Kraft.

Das ist etwas, was du mit mir im Coaching erleben kannst. Wenn du genau jetzt mit einem oder mehreren Gefühlen haderst, schreibe mich an und vereinbare ein kostenlose Vorgespräch mit mir.

 

Nora Amala Bugdoll

P.S. Weitere Artikel zu Gefühle und Angst findest du auch hier im Blog.

P.P.S. Das Bild ist eine der Schwangerschafts-Inspirationskarten, die ich anbiete. „Deine Gefühle können dich leiten“ ist eine von 21 inspierenden Gedanken im Kartenformat mit Begleitheft.

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