Vorbereiten auf die Geburt: das ist mehr als Wissen und Atmen

Geburtsvorbereitung heißt auch, sich mit Gefühlen und Gedanken auseinander zu setzen. Eines der Themen, das für die Geburt wichtig für Sie ist, ist HINGABE.

Hingabe heißt, die Angst loszulassen, sich der Liebe, dem Körper, dem Sein hinzugeben. Der Geburt hinzugeben. Dem Leben hinzugeben.

Und das kann Angst machen. Denn dann habe ich ja keine Kontrolle mehr. Kontrolle verbinden wir mit Sicherheit. Aber dies ist eine hausgemachte Illusion.
Es ist nicht sicherer oder schöner, wenn wir (gedanklich) die Geburt kontrollieren könn(t)en.

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Es ist tatsächlich so, dass die Geburt einfacher und schöner ist, wenn wir sie geschehen lassen. Wenn wir uns mit Ansprüchen, Vorstellungen, Kontrolle oder Rückzug in den Geburtsverlauf einmischen, arbeiten wir gegen unseren Körper und gegen die Geburt. Damit meine ich natürlich nicht wichtige medizinische Eingriffe, sondern Ihr Gefühl und Ihre Wahrnehmung. Aber tatsächlich auch unnötige Unterbrechungen des Geburtsverlaufs.

Sie haben sicherlich schon mehrfach gelesen, dass Sie gebären können, dass Ihr Körper das kann. Und trotzdem haben Sie keine Ahnung davon und fühlen sich gar nicht so – weil es Körperwissen ist. Das nicht Ihrem Verstand zur Verfügung steht. Und Ihr Verstand ist darin trainiert, zu hinterfragen, zu kritisieren, sich sorgen zu machen und zu zweifeln. (Auch wenn der Verstand natürlich auch einige ganz wunderbare Dinge kann, so benutzen wir ihn im Alltag doch auch sehr destruktiv). Das heißt, momentan unterstützt Sie Ihr Verstand bei der Geburtsvorbereitung und beim Geburtsverlauf gar nicht. Aber deshalb ist ja Geburtsvorbereitung so wichtig. Denn in dieser Zeit, die Sie zur Vorbereitung nutzen (und das kann die ganze Schwangerschaft sein), erkunden Sie Gedanken, Gefühle und Vorstellungen von Geburt. Und können üben, den Verstand positiv dafür zu nutzen und sich daran zu gewöhnen, ihn in den Hintergrund zu stellen. Sich daran zu gewöhnen, dass der Verstand bei der Geburt ruhig wird.

Hingabe erforschen und üben.

Denn diese Hingabe kann ihnen ein Geburtserlebnis bescheren, dass jenseits der Worte liegt. Das wundervoller ist, als alles, was Sie sich vorstellen können und als alles was Sie in der Frauenartztpraxis zum Thema Geburt jemals hören können.

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2 Comments

  1. Thilo 27. September 2019 at 15:46 - Reply

    Hallo Nora,
    das was Du schreibst, dem kann ich nur voll zustimmen. Gerade die Angst vor der Geburt und den angeblichen Kontrollverlust machen den Geburtsverlauf so anstrengend.
    Meistens wird diese Angst noch durch viele äußere Einflüsse verschärft. Oft durch andere Mütter oder aus dem eigenen Verwandtenkreis.
    Je angstfreier und selbstbewusster eine Frau in die Schwangerschaft geht, umso entspannter verläuft eine Geburt.

    VG
    Thilo

  2. Sarah 22. Februar 2020 at 17:59 - Reply

    Hey Nora,

    du sprichst mir aus der Seele! in unserer Gesellschaft ist das „Sorgen machen“ und destruktives Denken im Allgemeinen so tief verankert, dass wir uns kaum mehrauf unsere eigenen Instinkte verlassen (Oder einfach darauf, dass es schon gut gehen wird). Man kann es hundert Mal lesen, hören und sich vor Augen führen. es zu FÜHLEN ist nochmal eine ganz andere Sache und wir kommen aus diesem negativen Gedankenkarussell nur schwer heraus.
    Ich lebe mittlerweile in Griehcenland und muss sagen, dass es seitdem viel besser geworden ist. Ohne Fernsehen, ohne Radio. Die Sorgen werden weniger und man findet zu sich selbst. Und das ist so wichtig für einen guten Geburtsverlauf und doch wird es uns häufig genommen durch das, was gemeinhin gerne als „Panikmache“ bezeichnet wird und diese Titulierung meiner Meinung nach auch definitiv verdient.
    Ich hoffe, dass durch Arbeit wie die Deine noch viele Frauen profitieren und zu einem natürlicheren Umgang mit sich, der Schwangerschaft und der Geburt finden können.
    Alles Liebe!
    Sarah

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