Was du tun kannst, wenn eine Hausgeburt nicht möglich ist

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Wenn die Schwangerschaft nicht so verläuft, dass eine Hausgeburt möglich ist, oder einfach keine praktische Lösung gefunden wurde (z.B. keine Hebamme) ist dies eine sehr belastende Situation. Denn natürlich hast du dich gut informiert und mit gutem Grund für die Hausgeburt entschieden und vielleicht hast du Angst davor im Krankenhaus zu entbinden und dort vielleicht einen Kaiserschnitt zu erleben.

 

Das kannst du für eine natürliche Geburt im Krankenhaus tun – 3 elementare Tipps

1. Suche dir ein passendes Krankenhaus mit niedriger Kaiserschnittquote.

Die Kaiserschnittquote ist extrem unterschiedlich, regional sowie auch von Krankenhaus zu Krankenhaus. Deswegen ist es ganz wichtig, diese vorher zu recherchieren, denn die Politik des Krankenhauses ist hier entscheidend und wirkt sich auf das Verhalten der Ärzte aus und damit auf die Wahrscheinlichkeit eines Kaiserschnitts. Achte auch darauf, ob das Krankenhaus Auszeichnungen erhalten hat, und wie gut es Stillen fördert. Diese Fakten sind wichtiger als die Wandfarbe des Kreißsaales, wobei meist die Krankenhäuser mit besserer Stillförderung und geringer Kaiserschnittrate auch hübschere Räume haben :) Besonders  ideal ist es, wenn das Krankenhaus eine Wassergeburt – also eine Geburtswanne – anbietet. Diese Krankenhäuser sind damit schon auf eine natürliche Geburt eingestellt.

 

2. Kraftgebende Begleitung

Gerade wenn das Krankenhaus nicht deine erste Wahl ist, kannst du Unterstützung während der Geburt brauchen. Die Unterstützung kann dir das Gefühl von Sicherheit geben und dich in deinem Ansatz bestärken, so dass du alles andere besser ausblenden kannst. Sollte keine Beleghebamme verfügbar sein, empfehle ich stark, eine Doula zu engagieren.

 

3. Arbeite am „Mindset“

Fast alle Frauen, die eine Hausgeburt möchten, verbinden negative Erfahrungen oder negative Zuschreibungen und Kritik mit dem Krankenhaus. Das ist natürlich nicht hilfreich, wenn du dann doch im Krankenhaus entbinden musst.  Das Krankenhaus und die Mitarbeiter dort sind nicht deine Feinde. Auch sie möchten, dass dein Kind gesund auf die Welt kommt und auch sie möchten dir dabei helfen. Das ist die Ausgangsbasis für deine Einstellung – nicht der Endpunkt. Ziel ist es, die Ängste und Befüchtungen zu durchschreiten, um ein gutes Gefühl zu bekommen und sich im Krankenhaus sicher zu fühlen denn das ist für eine natürliche Geburt im Krankenhaus unerlässliche Voraussetzung. Aber keine Panik, du kannst da wirklich noch viel machen. Wie wäre es mit einer kostenlosen Minisitzung zu diesem Thema?

Prinzipiell ist eine natürliche Geburt immer und überall möglich. Sie ist nicht an einen bestimmten Ort gebunden. Da du dich ja bereits auf die Hausgeburt vorbereitet hast, weißt du ja auch schon, worauf die achten musst, damit du natürlich gebären kannst. Jetzt gilt es nur noch, in diese Veränderung hinein zu wachsen – und das ist Arbeit genug.

Gerne kannst du mit mir deine Befürchtungen und Sorgen besprechen.

Schwangerschaftbegleiterin. Ich helfe Dir, eine positive, grandiose Schwangerschaft und Geburt zu erleben.

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