Was viele Frauen vor dem Stillen nicht wissen:

7 wissenswerte zusätzliche Fakten über das Stillen

 

  • Stillen ist zu Beginn nicht unbedingt einfach.

Manchmal muss frau darum kämpfen, stillen zu können – gegen Anfangsschwierigkeiten – gegen Probleme. Es ist am Anfang nicht unbedingt einfach, Sie beide müssen es erst lernen, sich daran gewöhnen – auch wenn alles normal ist (dann geht die Gewöhnung aber recht schnell). Wenn es Schwierigkeiten mit dem Stillen gibt, dann meitens gleich zu Anfang. Hier hilft dann oft die richtige Beraterin und die große Motivation der Mutter.

 

  • Stillen ist zu Beginn nicht unbedingt schön

Manchmal kann es weh tun. Gerade nach der Geburt fördert das Stillen die Rückbildungswehen. Und in der ersten Zeit nach der Geburt kann es sich anfühlen, als würde Ihnen jemand Energie abzapfen.

 

  • Eine Stillbeziehung wächst

Beide Seiten müssen das Stillen erst lernen. Auch Sie lernen auf allen Ebenen viel – diese neue und doch so urtümliche Funktion Ihrer Brüste zum Beispiel. Und die Beziehung und die Stillbeziehung wächst mit der Zeit und mit Ihnen Beiden.

Mütter mit Kleinkindern sieht man auch schon mal nebenbei stillen – und vielleicht auch die eine oder andere Babymutter. Besonders am Anfang einer Stillbeziehung gilt aber in Ruhe und mit viel Aufmerksamkeit zu stillen (sofern der Wachheitsgrad der Mutter dies zu lässt).

 

  • Stillen ist eine sehr sensible empfindliche Angelenheit

Stillen und Stille gehören (zumindest im Deutschen) zusammen. (Zumindest am Anfang). Wenn Sie unruhig, nervös, wütend oder aufgewühlt sind, wird Ihr Kind nicht trinken. Und Ihre Emotionen und generelles Befinden wirken auch auf die Milchproduktion zurück.

Wenn Sie ein Neugeborenes haben, passieren in Ihrem Körper wieder große hormonelle Umwältzungen. Und Ihre Empfindungen sind nicht irrelevant.

Deswegen finde ich es zum Beispiel alles andere als hilfeich sich oder andere Stillende spaßhaft als Milchkuh / Milchbar oder ähnliches zu bezeichnen. Nur wenn das für Sie eine positive Bezeichnung ist. Ansonsten werden Sie genug damit zu tun haben, ihr neues Ich zu finden, ihr altes ich einzusortieren, sich wie eine Frau zu fühlen, mit schon wieder anders aussehendem Körper und wackeligen Emotionen – und dann auch noch Milchkuh. Nein Danke. Auch hier helfen positive Bilder und Benennungen. Wenn das Baby erst einmal an Gewicht zu legt is es das größte Wunder der Welt, dass all dies wegen IHRER Milch geschieht. Suchen Sie sich bestärkende Bilder und Worte.

 

  • Hebammen und Schwestern sind nicht zwingend Still-Profis

Sie können es sein, müssen es aber nicht – es gibt auch Hebammen und Schwestern die auf 20 Jahre (ver)altetes Wissen bauen oder keine Ahnung haben und dies Ihnen nicht verrraten. Kinderärzte und Frauenärzte sind definitiv keine Still-Profis (man könnte auch sagen, sie haben keine Ahnung).  Wenn es Schwierigkeiten gibt, wenden Sie sich bitte an Menschen, die Ihnen wirklich helfen können. Das sind in der Regel Stillberaterinnen der LaLecheLiga, andere Stillberaterinnen und Lactationsberaterinnen. Im Krankenhaus ist die Stillberaterin des Krankenhauses Ihre erste Ansprechparternerin, ansonsten die LaLeche Liga oder ein offener Stilltreff.

  •  Stillen und Druck verträgt sich nicht.

Siehe oben. Stillen ist ein sensibles Gesamtsystem.

 

  • Stillen beruhigt auch Mütter

und macht müde. Manchmal manche Mütter seeehr müde. Außerdem angenehm ruhig. Stillen kann auch unsere Gedanken abschalten.  Eine Autorin beschrieb ihr Still-Erleben nachts in der Stille, die Ruhe und Ganzeit spürend als Meditation, als ruhige Erleuchtung.

Sie haben schon ein Baby? Was wussten Sie über das Stillen vorher nicht? Ich freue mich über Kommentare und alle Leserinnen auch!

Ach ja P.S. diese drei Fakten kennen Sie hoffentlich schon: Stillen ist keine Verhütungsmethode und Stillen ist kein Garant um Abzunehmen (vor allem nicht bei ca 6 Monate Stillzeit) aber ebensowenig muss Stillen Ihre Brust „ruinieren“.

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