Wehen sind wie …

(Teil 2)

Hebamme Agnes Gereb kontrolliert die Herztöne des Fetus bei einer Hausgeburt Bildquelle: Wikipedia

Im Englischen gibt es kein Wort für Wehen. Die Frau befindet sich im Englischen nicht in den Wehen sondern in „labor“ in Arbeit. In der Geburtsarbeit.
Genau darum geht es nämlich. Die Wehen sind Bestandteil der Geburtsarbeit – des Zusammenspiels von Frau und Baby, diese Höchstleistung, die beide vollbringen, damit das Baby seinen Weg aus dem Bauch in die Welt findet.

Das heißt, Wehen sind nicht etwas, dass einem passiert. Wehen sind einfach Teil des Geburtsvorgangs, der Geburtsarbeit. Und es geht nicht darum, sie auszuhalten. Dies ist keine Übung darin, wer am besten Schmerz erträgt. Es geht nur darum, das Kind auf die Welt zu bringen. Dafür braucht der Körper der Frau und das Baby die Kontraktionen, um den Muttermund zu öffnen und dem Baby auf dem Weg durch den Geburtskanal zu helfen.
Diese Kontraktionen müssen nicht zwangsläufig unerträglich schmerzhaft – oder überhaupt schmerzhaft sein – können aber. Genaugenommen, sind sie es meistens. Ich weiß, dass das Angst macht. Aber da Wehen die natürliche Art sind, wie ein Baby auf die Welt kommt, sind wir mit einer Vielzahl an Hilfsmitteln ausgestattet, die uns helfen, dies zu einer positiven Erfahrung zu machen, unser Körper setzt z.B. eine unvorstellbare Menge an Glückshormonen frei, während wir gebären. Wir sind dafür geschaffen, ein Baby auf die Welt zu bringen und das Baby hat alles, was es braucht, um auf die Welt zu kommen.
Das heißt nicht, dass es von alleine geht oder einfach ist. Das heißt, dass es machbar ist. Eine Tatsache, die uns so viele Frauen jeden Tag beweisen – und die vielen Schwangeren Mut gibt. Zu recht.

Die Wehen sind der Weg

Die Wehen sind sinnvoll und unersetzbar. Sie sind der Weg, wie Sie sich öffnen und die Hilfe für Ihr Kind beim Herauskommen. Es ist das Wunder Ihres Körpers. Jede einzelne Wehe ist dafür wichtig. Keine kann ausgelassen werden, keine ist unnötig. Es ist Ihre Aufgabe, Ihrem Körper dabei zu helfen, nicht, es auszuhalten und nicht dagegen zu kämpfen. Zum Beispiel können Sie in der Eröffnungsphase durch Tönen und auch durch Visualisierung wirklich und tatsächlich Ihrem Körper helfen, sich zu öffnen, ebenso wie durch Entspannung.

Wehen sind wie Wellen
Wehen sind wie Wellen des Meeres. Sie kommen gleichmäßig eine nach der anderen. Jede Wehe bringt Sie Ihrem Baby näher, hilft Ihnen Beiden. Ihr Job ist es, darauf zu surfen oder unter Ihnen durchzutauchen oder sich von Ihnen tragen zu lassen. Sie können Ihren eigenen Weg finden. Es ist nicht Ihre Aufgabe, stehenzubleiben und die Wellen an sich branden zu lassen, sich umreißen zu lassen. Und es ist nicht vorgesehen, dass Sie ertrinken, denn Sie können ja schwimmen, tauchen, surfen.

Positive Bilder und Affirmationen für Ihre Geburt
„Wehen sind wie Wellen“ ist für mich eine kraftvollsten Bilder für die Geburt. Bilder, mit denen Ihr Unbewusstes etwas anfangen kann, die positiv in Ihnen klingen können Ihnen enorm helfen, Sie in Ihrer Verantwortung zu halten und Ihnen Kraft und Vertrauen geben. Auf einer Ebene unter Ihrem Verstand – denn Ihren Verstand brauchen Sie beim Gebären im Normalfall nicht wirklich, der kann Ihnen nicht weiterhelfen. Ein Baby zur Welt zur bringen ist viel elementarer. Das Unbewusste anzusprechen ist hier angesagt. Denn daraus können Sie Kraft schöpfen, Kraft, die sie gut brauchen können. Und damit machen Sie sich auf den Weg, auch das Vertrauen und den Mut zu finden. Denn all das tragen wir in uns.

Eine Mischung aus Mut, Vertrauen und Entspannung ist es, die Ihnen hilft, die Wehen zu reiten, aktiv zu erleben und ein Ihnen positives ermächtigendes Geburtserlebnis bringt.

Vorbereitung hilft hier. Vorbereitung auf allen Ebenen.
Stärken Sie sich, finden Sie Ihre Kraft.

Schwangerschaftbegleiterin. Ich helfe Dir, eine positive, grandiose Schwangerschaft und Geburt zu erleben.

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1 Comment

  1. […] Ruhe zu bewahren und es auf sich zu kommen zu lassen, aber so ganz geheuer ist einem nicht dabei. Was erwartet einen? Kann ich es […]

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