Wenn du dir Sorgen machst, ob du Dein Baby lieben kannst

Wenn du dir Sorgen machst, ob du Dein Baby lieben kannst…

… bist du nicht allein damit.

f2-babynichtliebenSehr viele Frauen, fragen sich das in der Schwangerschaft. Und nicht jede Frau sprudelt sofort über vor Glück und Liebe. Das ist völlig normal. Egal, ob du plötzlich zwiespältige Gefühle hast und dich nicht mehr freust, Ängste auftauchen, oder du dich fragst, wie du bei all den anstrengenden Körperwahrnehmungen denn je etwas lieben können sollst, das nicht mal zu sehen oder zu spüren ist – es gibt jede Menge Frauen, denen es ganz genauso ergeht.
Ich betone das so, weil überall immer gerne das Bild der glücklich in sich ruhenden strahlenden Schwangeren transportiert wird und viele Frauen sowieso sehr hohe Ideale und Ansprüche an Schwangerschaft und Mutterschaft mitbringen – die eben nicht immer unbedingt etwas mit realem Leben zu tun haben :)

Aber sicherlich fragst du dich, woran das liegen kann und was du da tun kannst.

 

Grund 1: Du hast einfach anders im Kopf

Das kann sein, wenn die Schwangerschaft zum Beispiel eine Überraschung ist, die Beziehung krieselt, es einen Trauerfall gibt oder in der Familie oder im Job gerade große Dinge vor sich gehen. Dann ist einfach nicht mehr genug Kapazitität übrig und die großen schönen Schwangerschaftsgefühle müssen warten, bis das andere durchgestanden oder emotional halbwegs verarbeitet ist.


Grund 2: Auch Liebe wächst

Nur manchmal kommt die Liebe schon als große funkelnde Pflanze zur Welt, meistens ist auch sie ein zartes Pflänzchen, da ein wenig Zuwendung braucht und langsam größer wird. Liebe braucht Ruhe zum Wachsen, sowie „schwanger fühlen“ -also Aufmerksamkeit für die Schwangerschaft. Wenn du nur „nebenbei“ schwanger bist, kann auch die Liebe nur „nebenbei“ größer werden. Zeit und Aufmerksamkeit können da viel helfen, mehr in der Schwangerschaft anzukommen und dann auch das Vertrauen darin zu gewinnen, das Baby lieben zu können.

 

Grund 3: Du hast keine Vorstellung abrufbar

Vielleicht ist dir die Schwangerschaft zu abstrakt. Vielleicht hast du das „falsche“ gelesen, nur formale, medizinische Infos bekommen? Vielleicht weißt du auch gar nicht so genau, warum du dich distanziert von der Schwangerschaft fühlst.  Du kannst ausprobieren, wie es sich anfühlt, bestärkende Texte zu lesen, Bilder des Heranwachsenden Fötus anzusehen oder vielleicht Gedichte über die Schwangerschaft zu lesen. Je nachdem, was dich anspricht.

 

Grund 4: Vertrauen und Körpergefühl

Viele Frauen, trauen sich nicht, das Baby zu lieben. Denn es könnte ja noch so viel passieren. Und dann? Manchmal ist das eine bewusste Entscheidung, die man auch bewusst ändern kann und manchmal ist es nur die leise Motivation dahinter, die einem erst nach längerem Nachsinnen bewusst wird. Das ist als erstes einmal eine Schutzfunktion. Aber so lange du dich so effektiv vor Gefühlen schützt, ist natürlich auch Liebe nicht greifbar.

 

Grund 5: Sorgen und Vertrauen

Und dann gibt es noch die Frauen, die sich zwar Sorgen machen, das Kind nicht lieben zu können, aber übersehen, dass sie schon Gefühle für das Baby haben, wenn sie genau in sich hinein hören. Wenn man sich sorgt, ob man so eine gute Mutter sein kann, ob man der Verantwortung gewachsen ist. Meistens kommt die Liebe hier ganz allein, wenn die ersten Sorgen durchgestanden sind. Und wenn sie aktiv durchgearbeitet werden, geht es schneller und fühlt es sich besser an.
Was tun?

Nun zuerst einmal: mach dir keine Schuldgefühle. Es ist alles im grünen Bereich. Es ist allen in Ordnung. Du bist und wirst eine gute Mutter werden – und viele gute Mütter machen sich nunmal zu viele Sorgen, auch da bist du in guter Gesellschaft. Du brauchst einfach mal deine eigene Zeit, um deine Gefühle zu entwickeln und diese Zeitspanne ist bei jedem Mensch in jeder Schwangerschaft anders.

Wenn einfach jetzt erst etwas anderes an der Reihe ist, dann lässt sich das auch gar nicht so viel beschleunigen, außer der Tatsache, sich erst intensiv um „das andere“ zu kümmern.

Was du aber ansonsten noch tun kannst:

Beschäftige dich auf positive Weise mit deiner Schwangerschaft, deinem veränderndem Körper und deinem Baby. Und die Gefühle werden wachsen. Auch wenn du das Gefühl hast, dich irgendwo innerlich vor der Schwangerschaft zu verstecken, oder dass die Schwangerschaft unsicher ist, kann man mit positivem Input schon einges bewirken. Besonders effektiv ist natürlich immer 1:1 Arbeit, wie sie in Coachingsitzungen stattfindet.

Dafür biete ich hier auf rund und glücklich dir unzählige Vorschläge:

P.S. War dein Grund und deine Gefühle nicht dabei? Dann schau mal hier, ob dort etwas deine Situtation besser trifft. Ansonsten: Nimm Kontakt mit mir auf und rede mit mir darüber. Auch das hilft schon etwas.

Schwangerschaftbegleiterin. Ich helfe Dir, eine positive, grandiose Schwangerschaft und Geburt zu erleben.

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