„Wenn ich das vorher gewusst hätte, dann wäre meine Geburt sicher anders verlaufen“

10 Dinge, die Sie über Geburt wissen sollten

Frauen, die gerade ihr erstes Kind zur Welt gebracht haben, sehen sehr oft einiges anders als sie es gerade eben in der Schwangerschaft noch sahen. Sie wünschten nicht selten, sie hätten mehr Informationen besessen und andere Entscheidungen getroffen. Ich höre dies jeden Monat nicht zu knapp von meinen Kundinnen. Hier sind deshalb 10 Dinge, die Sie vorher wissen sollten.

 

 

  • Es kommt vor, dass Sie allein gelassen werden.Es kann sein, dass Sie (beide) in Phasen der Geburt im Krankenhaus alleine gelassen werden: Wenn viel Betrieb ist und / oder wenn Ihre Geburt medizinisch gesehen normal verläuft dann verlässt Sie die Hebamme in der Eröffnungsphase auch.
    Mit einer Beleghebamme oder Doula können Sie dafür sorgen, dass Sie nicht alleine sind, wenn Ihnen dies wichtig ist.
  • Es gibt immer Alternativen.
    Informieren Sie sich vorher, welche Art von Geburt Sie möchten und kommunizieren Sie dies. Sie müssen nicht eine PDA machen lassen, wenn eine Hebamme dies vorschlägt. Überlegen Sie vorher, was Ihnen wichtig ist.
  • Laut zu sein, hilft wirklich.Allerdings nicht einfach nur laut, sondern Töne formen. Dies hilft ungemein bei der Entspannung und lässt ihre Anspannung bei den Wehen durch den Mund abfließen (außerdem schont ihre Stimme im Gegensatz zum Schreien). Probieren Sie das vorher aus und reden Sie mit Ihrem Partner, dass er Sie dabei unterstützen soll. Und machen Sie sich keine falschen Vorstellungen: Gerade die Personen, die außer Ihnen beiden bei der Geburt anwesend sind, wissen, dass Tönen (ebenso wie Atemtechniken) hilft und finden es keineswegs peinlich.
  • Die Wehen können schwächer werdenEs kommt häufig vor, dass die Wehen beim Eintreffen im Krankenhaus erst mal schwächer werden. Das hängt oft damit zusammen, dass Sie erst mal ankommen müssen. Hier hilft Entspannung.
  • Wenn Sie in der aktiven Eröffnungsphase (also beim Öffnen des Muttermundes) meinen, jetzt können Sie nicht mehr – haben Sie es bald geschafft.
    Und: fast immer können Sie doch noch. Tatsächlich ist der letzte Teil dieser Phase oft sehr anstrengend hier ist oft der Wunsch nach einer PDA – wenn Sie es ohne PDA machen möchten, dann können Sie ´das letzte Stück mit gutem Zureden auch noch schaffen. 
  • Eine Geburt kann eine Pause haben
    Nachdem sich Ihr Muttermund geöffnet hat kann eine Pause in der Geburt eintreten und zwar nach der gerade beschriebenen anstrengenden Phase.
  • Es gibt nichts, das sich mit einer Geburt vergleichen ließe.
    Es sind sehr starke Empfindungen und Emotionen. Und es ist wichtig, dass Sie und Ihre Lieben im Vorfeld dafür sorgen, dass Sie sich möglichst gut aufgehoben fühlen. Wenn Sie starke Ängste haben, brauchen Sie umso intensivere Geburtsvorbereitung, wenn Sie Ihr Geburtserlebnis hinterher mögen wollen.
  • Wenn Sie Missbrauchserfahrungen haben, sprechen Sie unbedingt ausführlich mit Ihrer Hebamme und erwägen Sie eine Doula mitzunehmen.
    Geburt kann dann nämlich leider große Ängste und erlebte Traumata antriggern und Sie brauchen spezielle Unterstützung, um bei der Geburt präsent zu bleiben.
  • Wehenschmerz nimmt nicht kontinuierlich zu und ist im Liegen am Schlimmsten
    Die ersten Wehen, die Sie bei der Geburt empfinden, sagen nichts über die Geburtswehen aus. Tatsächlich können sich die Geburtswehen in der aktiven Eröffnungsphase auch einfacher anfühlen, wenn Sie sich dann evt. mehr darauf einlassen können. Außerdem steigern sich Wehen nicht kontinuierlich. Wenn eine besonders heftige Wehe kam, heißt das nicht, dass die nächste stärker wird. Wehen sind unterschiedlich mal so und mal so. Auch wenn meistens die Anfangswehen leicht sind und Geburtswehen stärker so gilt das nicht für jede Geburt, manche Frauen steigen gleich stark ein oder empfinden die Wehen als erträglich oder noch ganz anders.   Und ganz wichtig zu wissen: Im Liegen sind Wehen am schwierigsten zu verarbeiten und am schmerzhaftesten – dagegen hilft Stehen, Hocken und Bewegung.
  • Das Geburtserlebnis ist wichtig.Es wird Ihr Leben prägen, wie nichts zuvor und noch nach einem Jahr so präsent sein, als wäre es gerade erst passiert. Noch nach vielen Jahren ist die Erinnerung des Erlebten (vor allem der Gefühle) sehr intensiv. Deshalb geht es nicht allein nur darum, dass das Kind gesund auf die Welt kommt sondern dieses Erlebnis, dass eine ganz entscheidende Rolle in dem Ihrem Leben und dem Leben Ihres Kindes spielt ist ebenso wichtig.

 

 

Eine Geburt kann eine bestärkende Erfahrung sein oder es kann eine Erfahrung sein, die lange braucht, um verarbeitet zu werden. Sie nicht und ich nicht und auch sonst niemand hat die Kontrolle über Ihre Geburt – aber Sie können Ihren Teil tun, um gut gerüstet und gestärkt in das Erlebnis hineinzugehen um so Ihren Teil dafür zu tun, dass es ein atemberaubend schönes Erlebnis wird.

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