WHO untestützt Stillselfies

Da weltweit immer noch jedes Jahr ca 800.000 Kinder sterben, die vermutlich nicht hätten sterben müssen, wenn sie gestillt worden wären, ist der WHO stillen und Stillfreundlichkeit ein großes Anliegen. In einer regulären Pressekonferenz sagte nun Frau Chaib für die WHO, dass Brelfies (also Still-Selfies) unterstützungswürdig seien. Wenn es nach der WHO geht, sollten wir alle Brelfies posten, um die Normalität des Stillens zu unterstreichen und die Verbreitung zu unterstützen.

Na denn, rann ans Handy.

Wie siehst du das denn? Brelfie: nur ein komischer Hype? Oder postest du selbst welche? Erzähl es uns in den Kommentaren und gerne kannst du deinen Account verlinken.

 

 

Infografik: Stillen in der Öffentlichkeit: Peinlich oder ganz natürlich? | Statista
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Gute Mutter / böse Mutter?

Stillen ist das gesündeste für Babies, an dieser Tatsache ist nicht zu rütteln. Trotzdem ist es nicht persönliches Verschulden der Mutter, wenn sie nicht stillt, nicht stillen kann. So wichtig stillen ist, so wichtig ist es auch, dass A) die Gesellschaft stillfreundlich ist, das heißt, die Mütter positiv unterstützt werden und es B) nicht dogmatisch und mit Schuldzuweisungen mit dem Thema und den Müttern umgegangen wird, die nicht stillen. Es ist für uns alle und alle Babies besser, wenn wir den Druck aus dem Thema nehmen (wenn auch nicht die Aufmerksamkeit). Stillen ist durchaus nicht immer einfach und ohne die richtige Unterstützung mitunter sehr schwierig. Diese Unterstützung kommt aber selten aus dem Umfeld oder der Familie der Mütter (auch weil die vorangegangenen Generationen kaum Stillerfahrungen haben).

Da hier in Deutschland kein Baby in Lebensgefahr schwebt, wenn es nicht oder nur wenig gestillt wird – finde ich es wichtig, dem Thema mehr Gelassenheit zu geben. Es ist viel wichtiger, die Mütter zu unterstützen und zu begleiten und ermächtigen und nicht, gute Mutter, böse Mutter zu spielen. Davon hat nämlich niemand was. Die Babys auch nicht.

 


Wenn Du dich belastet fühlst durch „Stilldruck“, Angst vorm Stillen, oder schuldig / schlecht fühlst, weil du nicht stillen kannst, lade ich dich ein zu einem kostenlosen Gespräch mit mir.

Ich bin keine Stillberaterin, es geht nicht um das Stillen, sonden wie Du die Situation erlebst und damit umgehst, aber selbstverständlich kann ich dir auf Wunsch auch fachliche Stillbegleitung empfehlen.

In dem Gespräch geht es dann um deine Situation, Perspektive und Handlungsmöglichkeiten. Dieses kostenlose Gespräch wirkt erfrischend und gibt dir neue Kraft und Perspektive. Einfach hier das Formular ausfüllen.

 

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