Wunschkaiserschnittrate um 86% reduziert

Leider betrifft dies nicht die Anzahl der ausgeführten Kaiserschnitte und es bremst auch nicht 2die Kaiserschnitt-Entwicklung. Es geht um folgendes: im Rahmen einer norwegischen Studie wurden Schwangere ungefähr zur Hälfte der Schwangerschaft nach Ihrem Geburtswunsch befragt. Die Gruppe derer, die sich einen Kaiserschnitt wünschte, wurde dann weiter befragt und begleitet und unterstützt. Aufgrund dieser Unterstützung haben dann besagte 86% der vorher Kaiserschnittwilligen sich umentschieden. Und dies auch nicht bereut. Das ist jetzt nur eine kleine Studie und Aktion gewesen, aber welch ein riesiges Potential zeigt sie auf!

Es bedeutet doch, dass wenn Schwangere die Unterstützung erhielten, die sie tatsächlich brauchen,die Kaiserschnittrate wieder sänke.

Das bedeutet auch, dass Schwangere nicht die nötige Unterstützung bekommen  – egal in welchem Land.

Dass Angst und das mediale und gesellschaftliche Bild der Geburt sehr entscheidend sind bei der Entscheidung über die präferierte Geburtsmethode und Geburtsort.

Nur 8% der Kinder kommen  ohne Eröffnung der Fruchtblase, hormonelle Einleitung, Dammschnitt, Zange, Glocke oder Kaiserschnitt zur Welt – auf natürliche Weise zur Welt (die Zahlen sind von 2009 und betreffen nur komplikationslose Schwangerschaften!).

Schon ein Hebammengeleiteter Kreißsaal hilft, die Zahlen sofort zu verbessern und den Frauen ein selbstbestimmteres Geburtslerbnis zu ermöglicheren. Denn was Frauen benötigen ist nicht noch mehr Routine, Medizin und Abläufe. Dies geht inzwischen aus einer Vielzahl an Daten hervor. Eine Geburt ist ein ganz besonderes Ereignis. Verläuft sie nicht selbstbestimmt, kann dies ein Trauma für die Frau auslösen oder großen Schmerz  – trotz gesunden Babys.

Aber statt dessen, kämpfen gerade die Hebammen – diejenigen, die Frauen diese Unterstützung _einkommensunabhängig_ geben könnten, die Sie brauchen (also ohne dass die Frau dazu zahlt), selber um ihr Überleben. Während erste Forschungen Hinweise darauf geben, dass es sein kann, dass wir Menschen als Spezies die vaginale Geburt, das Stillen und den Hautkontakt zum gesunden Überleben benötigen (weil wir auf diese Weise die Bakterien und Microorganismen erhalten, die wir für unser Immunsystem und unser Leben brauchen) – währenddessen wird die traditionelle Hebamme immer mehr zum schrulligen Luxus für Alternative und die Kaiserschnittrate steigt stetig. Aber nicht die Rate der Frauen, die glücklich sind mit ihrem Geburtserleben.

Aber jene 86% zeigen, dass jede Arbeit, um Schwangeren zu helfen, ihre eigene Stärke zu finden, hilft.
Jeder Geburtsbericht, jedes Gespräch zählt. Und unsere Hebammen.

 

Schwangerschaftbegleiterin. Ich helfe Dir, eine positive, grandiose Schwangerschaft und Geburt zu erleben.

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